Brian Townsend lässt sich Millionen Bankroll auszahlen und beendet seine Omaha-Karriere!

Brian Townsend, einer der gefürchtetsten und erfolgreichsten Pot-Limit Omaha Spieler im Internet, beendet seine Karriere im Highstacks-Bereich – vorerst.

Nachdem „sbrugby“, sowie Townsend auf FullTilt Poker heißt, im vergangenen Jahr seinen Status als „RedPro“ verloren hat und durch Multi-Accounting im Cashgame mehr als negativ aufgefallen ist, hat er sich in 2009 wieder rehabilitiert.

Der aus Kalifornien stammende PokerPro entschuldigte sich mehrfach für sein Vergehen und konzentrierte sich in den vergangenen 11 Monaten auf die Verbesserung seines Spiels. Nach eigener Aussage hat Townsend nach seiner Läuterung 2,5 Mio. Dollar mit Pot Limit Omaha Partien gewonnen und spielt so gut wie nie zuvor.

„Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“, lehrt uns der Volksmund. Und genau an diese Strategie hält sich Brian Townsend jetzt. Der Amerikaner ließ sich fast seine gesamten Gewinne auszahlen und erklärte seinen Rücktritt von den Highstacks-Partien und vom Pot-Limit Omaha. Nur um im nächsten Satz anzukündigen, sich jetzt intensiv mit den Mixed-Cashgames im Internet befassen zu wollen.

Diese Variante boomt in Moment und Townsend möchte sich wie einst beim Omaha aus den niedrigen Limits hochspielen. Dazu gewährt er sich nur einen Bruchteil seiner gewonnen 2,5 Millionen Dollar als Bankroll.

Brian Townsend ist Mitinhaber von cardrunners.com, lebt den Großteil des Jahres in Brighton (UK) und ist mit der Fersehmoderatorin Kara Scott liiert. Unvergessen bleiben auch die Cashgame-Runden des 27-jährigen während der World Series of Poker 2007. Innerhalb von vier Tagen nahm er den besten Pokerspielern der Welt, wie Sam Farha, David Benyamine und Johnny Chan in mehreren Mixed Game Spielen mit Blinds von 500/1000 Dollar über 2,15 Millionen Dollar ab. Einer der höchsten Einzelgewinne in nur 96 Stunden, die der altehrwürdige Bobby´s Room im Bellagio je gesehen hat.

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