Der Hochgepokert-Jahresrückblick – Februar

Februar 2009Was Günther Jauch, Johannes B. Kerner und Kollegen können, das können wir schon lange. Das Jahresende dient traditionell zum Ereignisse Revue passieren lassen. Heute fasst Hochgepokert noch einmal zusammen, was im Februar spannendes in der Pokerwelt passierte. Viel Spaß!

Die Rückkehr des „Seri Ace“: Er faszinierte und polarisierte die Pokergemeinde zugleich. Johannes Vogel alias „Seri Ace“, gab in seinem Videoblog über ein Jahr den verrückten Alltag eines Pokerprofis zum Besten. Aber der Zuseher lernte auch für das Leben, wenn er bei Seri.TV herein klickte. Wie höre ich am besten mit dem Rauchen auf oder was kostet eine Taxifahrt von Düsseldorf nach Hamburg waren nur einige der Fragen die uns „Seri“ beantwortete. Plötzlich wurde es still um „Seri“ und sein Videoblog verschwand. Es machten sich Gerüchte breit, der sympathische Onlinepro sei pleite. Im Februar kam dann aber das umjubelte Comeback des „Seri Ace“, diesmal auf der „Livebühne“ im Casino Schenefeld. Innerhalb weniger Tage gewann Johannes sowohl ein Sideevent als auch das 1.500 € Main Event für 40.200€ der Pokerolymp Open. Und es gab keinen Pokerfreund, der sich nicht mit Seri über seinen Erfolg gefreut hat!

Casino Bremen Open: Nein der Lauf von „Seri Ace“ ging bei den Bremen Open nicht weiter, denn „Seri“ war gar nicht am Start. Das 1.600€ Main Event holte sich Andreas Marco Meloni vor Katja Thater.

Erster Sieger der Australia-Newzealand Poker Tour (ANZPT): Karl Krautschneider heißt der erste Sieger der von PokerStars neu eingeführten ANZPT-Tour. Krautschneider freute sich über 170.215 AU-Dollar im Casino Adelaide.

Dreharbeiten zur ersten Staffel der „German High Rollers“: Im luxuriösen Alpine Palace Hotel in Saalbach Hinterglemm fand sich die deutschsprachige Pokerelite zur ersten Staffel der TV-Pokersendung „German High-Rollers“ ein. Johannes Strassmann, Ben Kang, Marcus Golser, Johannes Steindl & Co. verbreiteten einen Hauch von „Highstakes Poker“. Auch wenn nicht wie nach amerikanischem Vorbild um Unsummen gezockt wurde, so betrugen die Blinds immerhin 25 und 50 Euro.


LA Poker Classics – „Krause Andi“ schafft es weit nach vorne ins Geld:
Die LA Poker Classics ist eine der traditionsreichsten Turnierveranstaltungen in den USA. Grund genug für einige der deutschen Top-Profis jedes Jahr über den Teich zu fliegen. Ein Sieg war den deutschen Spielern nicht vergönnt, aber Andreas Krause schaffte es immerhin auf Rang 5 bei einem 5.000 Dollar Pot Limit Omaha Event und kassierte dafür 20.605 Dollar.

1: Frank Kassela $185.445
2: Raphael Zimmerman $103.025
3: Mickey Mills $61.815
4: Randy Ohel $41.210
5: Andreas Krause $20.605

EPT in Kopenhagen: Für 52.250 Dänische Kronen konnte man in Kopenhagen bei der European Poker Tour dabei sein. Trotz der fast 7.000€ Buy-in meldeten sich 461 Teilnehmer an und machten jagt auf 878.057€ Preisgeld für Rang 1. Einem deutschen Spieler sollte eine Finalteilnahme in Dänemark verwehrt bleiben. Dafür sorgten vor allem der spätere Sieger Jens Kyllönen und insbesondere der Zweitplatzierte Peter Hedlund aus Schweden für mächtige Stimmung am Tisch. Der stets angeheiterte Hedlund, dem auch im teuren Dänemark seine alkoholischen Getränke schmeckten, fand erst im 19-jährigen Finnen Kyllönen seinen Meister. Markus Lehmann auf Rang 38 (9.000€) und Markus Liberski (Platz 20, 16.000€) schnitten aus deutscher Sicht am besten ab.

CAPT Bregenz: Toni Judet gewinnt das Main Event der CAPT in Bregenz vor Andreas Krause. Der Rumäne erhält 110.160€ für seinen Erfolg. Andreas Krause freut sich immerhin noch über 76.260 € und auch Nachwuchstalent Sebastian Homann aus Hamburg darf über 55.000€ auf sein Bankkonto überweisen. Die CAPT Bregenz war inklusive aller Sideevents ein voller Erfolg.

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