FBI gegen FullTilt…

Schlechte Nachrichten für FullTilt Poker kommen derzeit aus den USA. Compatible Poker berichtet von verschiedenen Onlinespielern aus der Region Washington, die von FBI Agents aufgesucht und zu FullTilt befragt wurden. Den Spielern wurde versichert, dass Sie nicht angeklagt würden – man sammele lediglich Informationen über die Firma FullTilt.

Alles sieht danach aus, als ob das FBI eine massive Klage gegen Fulltilt vorbereitet. Einer der Gründe warum die Regierung jetzt ausgerechnet gegen FullTilt vorgeht, könnten die recht prominenten Shareholder der Firma sein. Andy Bloch, Chris Ferguson, Phil Ivey und Howard Lederer sind nur einige der klangvollen Namen hinter FullTilt. Das Konstrukt hinter dem die Pokerpros sich „verstecken“ ist simpel – sie besitzen einen Anteil an einer US Firma die die Rechte an der FullTilt Software hält. Diese Firma lizenziert dann die Software an eine Offshorefirma und betreibt die Seite nicht direkt selber. Ob dieser Trick vor Gericht dann auch Bestand hat ist allerdings fraglich.

Wie genau eine Anklage aussehen könnte ist natürlich spekulativ. Nicht wenige meinen eine Klage sei derzeit unrealistisch – z.B. Frank Catania, New Jersey Division of Gaming Enforcement. Er glaube nicht an eine Klage, da durchaus die Möglichkeit bestehe, dass die Regierung den Fall verlieren könne.

Auf jeden Fall eine ernste Entwicklung – so mancher Red Pro wird derzeit nicht fbi gut in seiner Vegas Villa schlafen.

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