Aktueller Stand zum Überfall der EPT Berlin

Die Polizei in Berlin hat jetzt konkrete Zahlen zu dem Überfall am Samstag veröffentlicht. Demnach befanden sich zur Tatzeit €691.000 in der Turnierkasse. Nachdem den Räubern eine der Taschen mit dem Geld entrissen werden konnte, sollen Sie mit knapp €242.000 entkommen sein.

Man gehe außerdem davon aus, dass die Täter nicht gerade professionell vorgingen. Zum einen haben Sie eine Menge Spuren hinterlassen, zum Beispiel Fingerabdrücke am Tatort. Zum anderen sind jetzt diverse Unachtsamkeiten der Räuber bekannt geworden. Demnach sollen Sie sich vor dem Coup beim McDonalds gegenüber vom Hyatt und der Spielbank gestärkt haben (siehe 3 auf der Karte). Dort könnten einige von Ihnen anhand der Kleidung identifiziert werden. Die Flucht durch das Shoppingcenter „Potsdamer Platz Arkaden“ (siehe 4) dürfte auch nicht undokumentiert geblieben sein. Dort gibt es einige Überwachungskameras sowie etliche Augenzeugen. Außerdem gelang es der Polizei, die DNA eines Täters am Tatort zu sichern. Auch werden derzeit Aufnahmen von Kameras rund um den Potsdamer Platz ausgewertet.

(Auf der Karte 1-hinterer Turniereingang 2-Spielbank Berlin 3-McDonalds 4-Potsdamer Platz Arkaden)berlin ept überfall

Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, sagt „Hier waren offensichtlich nicht Profis am Werk, sondern eher Dilettanten. Sowohl die Bewaffnung als auch das Vorgehen der Täter als auch die Berge von Spuren, die sie ganz offensichtlich hinterlassen haben“, deute schon darauf hin, „dass die Polizei diese Täter sehr schnell ermitteln“ werde. „Eine neue Dimension gibt es nicht, vielleicht eine neue Dimension von Dummheit, vor laufenden Kameras eine solche Tat zu begehen“.

Auch die Teilnehmerlisten der Turniere am Samstag werden ausgewertet – es ist davon auszugehen, dass die Täter einen Informanten im Teilnehmerfeld gehabt haben könnten. Wir haben unterdessen erfahren, dass eine zur Tatzeit anwesende Medienkollegin sogar einen der Täter erkannt haben will – da bleiben wir natürlich dran.

Alles in allem sieht es so aus, dass in diesem Fall von einem schnellen Fahndungserfolg auszugehen ist.

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