Antonius verpasst ‚Ziigmund‘ eine Abreibung und spielt die durrrr-Challenge weiter

antonius-dwanIn einem schnellen Match zwischen Ilari Sahamies und seinem Landsmann Patrik Antonius wechselten über $380.000 den Besitzer. Ziigmund, der in der vergangenen Woche schon Tom Dwan kräftig ausgezahlt hat, ließ erneut Federn und verspielte das Geld innerhalb von rund 30 Minuten.

Die befreundeten Finnen trafen sich am „Antonius Attack“-Table, einem PLO-Heads-up-Tisch in der Nosebleed-Sektion. Gespielt wurde also $500/$1.000 und recht zügig kamen die Railbirds auf ihre Kosten. In der ersten großen Konfrontation wanderte das Geld auf den Flop in die Mitte. Das Board zeigte 5d8c4d und Antonius spielte einen Check-Push mit geflopptem Set inklusive Flushdraw (Td8d8cTc). Sahamies musste rund $25.000 für einen Pot von fast $187.000 nachlegen und callte ohne Zögern mit Flushdraw und zwei Overpairs (KhKdJdJc). Die beiden letzten Straßen brachten Blanks und Antonius kassierte den ersten großen Pot.

Der zweite Streich sicherte dem Full Tilt Pro einen Pot von über einer Viertelmillion. Auf dem River lagen Ts5c5d4cQs und $78.000 in der Mitte. Patrick Antonius, der Flop und Turn angespielt hatte, checkte zu Ziigmund, der $75.000 setzte. Es folgte ein Minraise, was Sahamies mit nur noch $12.000 im Stack, All-in setzte. Der callte, warf jedoch seine Hand in den Muck, als sein Gegner QhQsAhAs zum Full House zeigte. Damit hat Patrik Antonius sich weiter in Richtung einer positiven Jahresbilanz gearbeitet, während es für Ilari Sahamies weiter bergab geht.

Tags drauf trafen sich Tom Dwan und Patrik Antonius zu einer weiteren Runde, der anscheinend nie enden wollenden durrrr-Challenge. Gespielt wurde das vergleichsweise kleine Limit $200/$400, was sich jedoch durch die Faktoren „Heads-up“ und „Deepstack“, sowie der Variante Pot-Limit Omaha schnell relativierte. Natürlich wurde an mehreren Tischen simultan gespielt, denn mit noch über 16.000 zu spielenden Händen, müssen sich die beiden Akteure etwas ranhalten.

Den größten Pot der gestrigen Session sicherte sich Durrrr. Der floppte ein Set mit Qs7s7c2h und beide schaufelten nach und nach ihre Stacks in den Pot. Antonius hielt ein Overpair samt Flushdraw (KhQhQd5d), doch Dwan machte direkt auf den Turn das Full House, sodass der Riverflush keine Änderung brachte. Das Board zeigte 7dJd3hJc3d und $273.392 gingen an Tom Dwan.

Zuvor konnte sich Antonius $248.797 sichern, als beide Kombattanten ihre rund 310 Big Blind schweren Stacks vor dem Flop schon fast komplett investierten. Der Flop zeigteJc9d5h und Antonius setzte verbliebene $27.199, die von Dwan ohne Zögern gecallt wurden. Turn und River brachten Jh2d, Patrik Antonius zeigte ein Full House (Js9dTc7h) und Dwan einen double-suited Broadway-Rundown (AdKdQsTs).

Das Match der beiden wurde in zwei Sessions aufgeteilt und insgesamt wurden knapp über sechs Stunden gespielt. Unterm Strich ging Antonius mit rund $140.000 Gewinn vom Filz. Tom Dwan liegt jedoch immer noch mit über 1,8 Millionen vorne und wird wohl auch am Ende den Sieg davon tragen.

In einem Interview mit dem Bluff Magazine hat Durrrr bereits die zweite Auflage der Challenge angekündigt. Auch dieses Mal sollen 50.000 Hände gespielt werden. Das Ganze soll aber in einem Zeitrahmen von zwei bis drei Monaten stattfinden. Den Namen des Herausforderers hat er im Übrigen auch schon genannt. So soll Brian Townsend mit Dwan in den Ring steigen. Dies insofern spannend, da Townsend derzeit der große Verlierer ist und in diesem Jahr schon 2,2 Millionen an den Tischen gelassen hat.

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