Die World Series of Poker wandert nach Afrika

Die Statistiken der World Series of Poker sind ja bekanntlich eigene Kunstwerke und Quelle unglaublicher Abstrusitäten. Zum Beispiel erschien da im vergangenen Jahr unter dem Nationenranking bei Ländern mit nur einem Spieler neben Staaten wie „Central China“, „Italt“ und „Wii“ auch ein Land namens „Afrika“. wsop_v01

Nun ist ja Afrika richtigerweise der zweitgrößte und am zweithäufigsten bewohnte Kontinent der Welt. Es gibt dort ungefähr 60 Länder und über 1.000 Sprachen. Und weil die Macher der World Series of Poker das mittlerweile auch mitbekommen haben, wird die WSOP (so melden es einhellig alle renommierten südafrikanischen Zeitungen) schon in diesem Jahr auf den schwarzen Kontinent wandern.

Das Emerald Resort & Casino, nicht weit von Johannesburg in Südafrika gehört Harrahs Entertainment und damit ist auch klar, warum der viert-wertvollste Sport-Brand der USA, die WSOP nun neben Europa auch nach Afrika exportiert wird.

Insgesamt gibt es zwischen dem 24. und 31. Oktober zwei WSOP-Bracelets im Emerald Resort &Casino zu gewinnen. Das dreitägige Pot Limit Omaha Turnier wird ein Buy-In von 1.100 Dollar plus Rebuys innerhalb der ersten drei Stunden von 300 Dollar sowie ein Add-on von 400 haben.
Der Main Event im No Limit Holdem soll über vier Tage gehen und bei einem Buy-In von 5.000 Dollar mit einem Starting Stack von 40.000 beginnen.

Da die Turniere bei relativ kleinen Buy-Ins auf 300 beziehungsweise 500 Spieler begrenzt sind, dürften sich nun allerdings wieder all jene Kritiker zu Wort melden, die Harrahs seit langem die Verramschung aller WSOP-Werte vorwerfen. Denn der Export der Marke „World Series of Poker“ in allen Ehren aber was ist der Gewinn eines WSOP-Turniers noch Wert, wenn irgendwann jährlich 200 Bracelets verliehen werden?

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