SCOOP Bilanz 2010: Deutschland zweitbeste Nation – Danzer Fünfter im Leaderboard

Heute Nacht fielen die letzten Entscheidungen bei der Spring Championship of Online Poker. Zum Abschluss holte die Schweiz noch einen Sieg und liegt damit zusammen mit Norwegen und Schweden auf Platz fünf der Siegerwertung. Deutschland hatte Rang zwei ohnehin gesichert und ist mit elf Titeln die erfolgreichste Nation nach den USA.


Hier die Top 5 (Titel):

1. USA                              58

2. Deutschland               11

3. Kanada                          7

4. Russland                       5

5. Norwegen                     3

5. Schweden                     3

5. Schweiz                          3

Das Mutterland des Pokerns hat 58 der insgesamt 114 Turniere gewonnen und die Spieler aus den Vereinigten Staaten holten über 31,5 Millionen an Preisgeldern. Deutschland kassierte 4,2 Millionen und liegt damit nur ganz knapp hinter den Kanadiern, die ebenfalls 4,2 Millionen holten.PokerStars - SCOOP - Spring Championship of Online Poker.jpg

Top 5 (nach Preisgeld):

1. USA                               $31.578.709,58

2. Kanada                            $4.233.804,4

3. Deutschland                $4.151.659,66

4. Schweden                       $3.140.741,97

5. Großbritannien             $2.740.797,16

13. Schweiz                           $778.247,66

17. Österreich                      $425.414,57

Die drei Turniere des Main Event änderten nicht mehr all zu viel in den Rankings. Im $10.300-Turnier konnten die deutschen Railbirds lange Zeit mitfiebern, da Benny Spindler und Konstantin Bücherl gut im Rennen lagen. Den Schweizer ‚ubon1‘ (22./$36.900) erwischte es recht früh an Tag 2 und kurz zuvor musste auch der mysteriöse ‚RaiseOnce‘ (25./$36.900) die Segel streichen.

Spindler schaffte es an einen der letzten beiden Tische, strauchelte aber kurz vor dem Finale. Mit den deutschen Jungfrauen ging er preflop All-in, hatten damit aber einen schlechten Spot erwischt, da Benjamin ‚delaney_kid‘ Delaney Pockettens dagegenhielt. Keine Glückskarte für Spindler ($61.500), der Rang 13 belegte.

Bücherl schaffte es an den Final Table, aber musste als einer der Shortsstacks Druck machen und Chips akkumulieren. In einem Preflop-Duell gegen Samuel ’siola‘ Iola (TsTc) floppte er mit KdQd eine Dame und schaltete damit nicht nur einen Konkurrenten aus, sondern baute damit auch seinen Stack aus.

Doch wenig später war das Ende der Fahnenstange erreicht. Zu viert sah man sich den Flop 8sJs2c an. Ryan ‚toetagU‘ Fair setzte eine Conti-Bet an, Brad ‚BradL‘ Lipson erhöhte und Bücherl stellte alles in die Mitte. Es gab zwei Folds und einen Call von Lipson. Bücherl deckte die Schneemänner zum Set auf, doch sein Gegner zeigte Jacks zum höheren Set. Turn und River änderten nichts, sodass Konstantin Bücherl geschlagen war und $261.375 für Platz sechs kassierte.

Die Preisgelder zogen rasch an und am Ende kämpften Kristoffer ‚Sumpas‘ Thorsson und Ryan Fair um die 1,1 Millionen Dollar Siegprämie. Fair setzte sich durch und Thorsson musste sich mit $851.775 begnügen.

1: toetagU – $1.162.350,00

2: Sumpas – $851.775,00

3: BradL – $627.300,00

4: DuckU – $473.550,00

5: cpfactor – $332.100,00

6: BongBob – $261.375,00

7: siola – $199.875,00

8: jpmetalman – $138.375,00

9: delaney_kid – $94.095,00

Im Low-Turnier saßen zwar nicht so viele bekannte Spieler am Tisch und es ging um keine Million, dafür siegte jedoch ‚midjat‘ aus Zürch. Der Schweizer erhielt $191.892,59, was ohne Frage eine ordentlicher Gewinn ist.

1: midjat – $191.892,59

2: Quitti33 – $142.586,02

3: B18GsrR – $95.940,00

4: Grodindono – $76.752,00

5: aakkari – $57.564,00

6: pmahoney22 – $38.376,00

7: MikeTBH – $26.959,14

8: iFROST – $17.269,20

9: Elpinto54 – $11.512,80


Die SCOOP 2010 ist beendet und die Zahlen sprechen für sich:

Turniere: 114
Anmeldungen: 461.936
Spieler: 130.746
Länder: 174

Preisgeld: $63.802.405,00

Der beste Spieler der Serie wurde Georg Lind III aus den Vereinigten Staaten. Der Team PokerStars Pro landete 27-mal im Geld und holte insgesamt 480 Punkte für das Leaderbaord. George Danzer war der beste Deutsche, schaffte es 24-mal in die bezahlten Plätze (Platz zwei) und holte 375 Zähler (Rang fünf) für das Leaderboard.

Deutschland hat sich, wie schon bei der SCOOP und WCOOP im vergangenen Jahr, hinter den USA, als zweitbeste Pokernation etabliert. Da kann man nur hoffen, dass dieses Zahlen schon ein Indikator für die kommende World Series of Poker sind.

Top 5 (Teilnahmen):

1. USA                                      147.061

2. Deutschland                        47.154

3. Kanada                                 30.75

4. Frankreich                              27.421

5. Großbritannien                        25.859

14. Schweiz                                 6.415

16. Österreich                            5.880


Top 5 (Cashes):

1. USA                              24.200

2. Deutschland                   7.341

3. Kanada                           4.882

4. Frankreich                     4.184

5. Großbritannien             4.027

15. Österreich                        931

16. Schweiz                            900


Top 5 (Final Tables):

1. USA                                    395

2. Deutschland                       61

3. Kanada                                 61

4. Großbritannien                  43

5. Frankreich                           35

13. Schweiz                               12

18. Österreich                            5

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