WSOP 2010: Das war Tag 1

WelcomeToTheWSOPDer erste Tag der WSOP 2010 ist Geschichte und der zweite scharrt bereits in den Startlöchern, Zeit für einen kurzen Rückblick auf Tag 1. Auch in diesem Jahr begann die wichtigste Turnierserie der Pokerwelt wieder mit einer geschlossenen Veranstaltung, nämlich mit dem $500 Casino Employees Event. Dort sind – wie der Name schon sagt –  nur Casinoangestellte spielberechtigt. 721 von ihnen hatten sich im neu adaptierten Pavillon Room im Rio um 12h Ortszeit eingefunden, um ihr Glück zu versuchen. Nach einigen einführenden Worten von Jack Effel und einem kollektiven „Shuffle Up an Deal“ war die Jagd auf das erste Bracelet auch schon eröffnet.

Gleich von Beginn an ging es hier mächtig zur Sache. Gleich reihenweise verabschiedete sich ein Spieler nach dem anderen an die Rails und man konnte fast meinen, dass viele von ihnen es eilig hatten. Vielleicht mussten sie ja noch zur Schicht in eines der unzähligen Casinos in Las Vegas. 57 von ihnen haben den ersten Tag des Turniers im Endeffekt überstanden und dürfen heute wiederkommen, um sich das erste Bracelet bei der WSOP 2010 zu schnappen.

Stieß das Employees Event bei den vielen Railbirds und Pokermedien noch auf eher wenig Interesse, stellte sich die Sache bei dem zweiten Event des ersten Tages ganz anders dar. Das teuerste Event der WSOP 2010 stand auf dem Programm, die Poker Player`s Championship. Mit einem Buy In von $50.000 ist das Turnier nur etwas für die Spieler mit der ganz dicken Bankroll und dem ganz unorthodoxen Bankrollmanagement. 116 dieser High Roller haben schließlich den Weg in den Amazon Room gefunden und generierten dadurch einen Pricepool von beachtlichen $5.568.000. Im Feld war so ziemlich alles vertreten, was in der Pokerwelt Rang und Namen hat. Doyle Brunson, Phil Ivey, Phil Hellmuth, Patrik Antonius, Tom Dwan, Daniel Negreanu, Scotty Nguyen, Mike Matusow, Barry Greenstein, Chris Ferguson, Gus Hansen und so ziemlich jeder andere, noch lebende, berühmte Pokerspieler, der euch auf die Schnelle einfällt. Ein Deutscher war allerdings leider nicht am Start.

Gespielt wird bei der Poker Player`s Championship abwechselnd Limit Hold em, Omaha Hi-Low, Seven Card Stud, Seven Card Stud Hi-Low, No Limit Hold Em, Pot Limit Omaha und 2-7 Triple Draw. Der Sieger des Turniers darf also mit Fug Recht von sich behaupten, der wohl beste Overall Pokerplayer der Welt zu sein. Einzig und allein am Final Table wird nur No Limit Hold Em gespielt, da dieser auf ESPN übertragen wird und sich die Schönheit der anderen Pokervarianten dem Fernsehpublikum scheinbar noch nicht eröffnet hat.

Aufgrund des mit 150,000 Chips geradezu luxuriösen Startingstacks und der eher langsamen Pace mancher Varianten mussten gestern gerademal 11 Spieler den Weg hinter die Rails auf sich nehmen. Darunter aber auch gleich einige Hochkaräter wie zum Beispiel Tom Dwan und Mike Matusow. Die Chiplead nach Tag 1 des fünf tägigen Events hat der Schwede Erik Sagström mit 329,100 Chips inne

Hier die Top 10 an Chips:

Erik Sagstrom 329,100

David Oppenheim 313,800

Doyle Brunson 269,200

Edwin Ting 258,900

Justin Bonomo 257,300

Joseph Serock 253,900

Steve Billirakis 251,900

John Cernuto 251,400

Vladimir Schmelev 243,700

Barry Greenstein 240,100

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