WSOP 2010: das war Tag 6 – Bracelets für UK und Kanada

Die World Series of Poker ist wahrlich ein Ereignis der besonderen Art. Keinen Flur kann man entlang gehen, ohne einen bekannten Pro zu sehen. Über Wochen ist Las Vegas wieder der Pokernabel der Welt und eigentlich ist fast jeder Spieler, der etwas aus sich hält, hier vor Ort. Die Pros nutzen dies aus, knüpfen Kontakte, halten einen Plausch oder aber wetten. Die beliebten Prop Bets sind wohl so ein fester Teil der WSOP, wie das obligatorische „Shuffle up and deal!“

Derzeit laufen unzählige dieser Wetten und wir versuchen euch natürlich, auf dem Laufenden zu halten. Beim sechsten Event – dem $5.000 Shootout – forderte Howard Lederer seinen Pokerkollegen Andy Bloch zum „Muffin-Essen“ auf. $25.000 für 24 der kleinen Törtchen und das innerhalb von 90 Minuten, während dem Shootout. Andy nahm an, ließ jedoch schon bald via Twitter verlauten: „quit at 6. I have offered 5k for 15 and 10k for 20. Don’t think he’s going to try” – Na ja, dass Essen bei der WSOP wurde ja schon des öfteren bemängelt.Bracelet

Tag 2 – Event #6: $5,000 No-Limit Hold’em Shootout

Beim Shootout-Event ging es in den zweiten Tag und alle 36 Spieler hatten bereits $16.609 sicher. Dennoch war das Ziel Final Table, denn da steigen die Payouts ordentlich an und mindestens $71.998 erwarten die Finalisten. Ganz zu schweigen vom Bracelet-Gewinn, der mit $441.692 versüßt wird.

Insgesamt wurde an sechs Tischen gespielt und nach und nach standen die Gewinner fest. Joe ‚bigegypt‘ Elpayaa und Cary Katz saßen am längsten am Pokerfilz. Über fünf Stunden zog sich das Heads-up hin und am Ende war es Elpayaa, der sich das letzte Finalticket gesichert hat. In dieser Besetzung geht es heute Nacht um das Bracelet:

Stuart Rutter (GBR) 900.000

Neil Channing (GBR) 900.000

Nicolas Levi (GBR) 900.000

Brent Hanks (USA) 900.000

Joshua Tieman (USA) 900.000

Joe Elpayaa  (USA) 900.000


Finale – Event #3: $1,000 No-Limit Hold’em

Während man beim Shootout noch bis morgen dauert, bis das Bracelet dem Gewinner angelegt wird, gab es heute Morgen schon zwei frischgebackene Gewinner. Der Kanadier Aadam Daya setzte sich beim Finale vom $1.000 No-Limit Hold’em durch und holte sich damit nicht nur seinen ersten WSOP-Cash sondern auch eine der wohl begehrteste Pokerauszeichnung dazu. Richard Rice musste im Übrigen als Erster den Tisch verlassen und ist damit nur eine Platzierung besser, als sein Vater der gestern so unglücklich auf Rang zehn ausschied.


1                    Aadam Daya (CAN) – Foto –            $625.872

2                   Deepak Bhatti (USA)                                   $385.106

3                   Gabe Costner                                                 $279.327

4                   William „Bart“ Davis (USA)                       $206.904

5                   Nicholas Mitchell (USA)                              $154.425

6                   Cory Brown (USA)                                          $116.141

7                   Isaac Settle (USA)                                           $88.025

8                   Dash Dudley (USA)                                         $67.221

9                   Richard Rice (USA)                                         $51.735


Finale – Event #5: $1,500 No-Limit Hold’em

Das zweite Bracelet in dieser Nacht sicherte sich Praz Bansi. Mit im Finale war auch der Online-Grinder David ‚SexSeen‘ Sands, der jedoch schon auf Platz acht seinen Stuhl räumen musste. Im Heads-up spielten der Brite dann gegen Vincent Jacques und setzte sich souverän gegen den Kanadier durch. Für Bansi ist es nach 2006, damals ebenfalls bei einem No-Limit Hold’em Turnier ($1.000), bereist das zweite Bracelet.

1                  Praz Bansi (GBR)       $515.501

2                  Vincent Jacques (CAN)    $320.913

3                    Calvin Kordus (USA)     $223.069

4                   David Tuthill (USA)        $160.654

5                   Tomer Berda (USA)         $117.416

6                   Donald Offord (USA)       $86.858

7                   Hugh Bell (DOM)               $65.097

8                   David Sands (USA)            $49.409

9                   Kyle Knecht (USA)              $37.943


Tag 2 – Event #7: $2,500 2-7 Triple Draw Lowball

Beim Lowball-Turnier wurde das Finale ausgespielt und sowohl Siggi Stockinger, als auch George Danzer blieben leider auf der Strecke. Bubble-Boy wurde Antanas ‚Tony G‘ Guoga und den ersten Scheck durfte Poker-Pro David Singer (30./$4.798) in Empfang nehmen.

Als um kurz nach 3:30 Uhr immer noch acht Spieler im Turnier waren, ließ die Turnierleitung verlauten, dass man den Tag beenden würde. Damit gibt es morgen acht Finalisten.

1                    David Chiu (USA)                     436.000

2                   Peter Gelencser (HUN)           400.000

3                   Don Mcnamara (USA)             370.000

4                   Raphael Zimmerman (USA)   262.000

5                   Tad Jurgens (USA)                    223.000

6                   Leonard Martin (USA)              195.000

7                   Shunjiro Uchida (k.A.)               173.000

8                   Jameson Painter (USA)             127.000


Tag 1 – Event #8: $1,500 No-Limit Hold’em

Mehr als 2.300 Spieler nutzten die Gelegenheit und meldeten sich für einen weiteren No-Limit-Hold’em-Event an. Wie üblich bei solchen Veranstaltungen war das Teilnehmerfeld bunt gemischt mit Pros, Gelegenheitsspielern, Glücksjägern und wer sonst noch die $1.5000 Buy-in auftreiben wollte.

Nach einem langen Tag durften 277 von ihnen ihre Chips eintüten. Somit geht es einmal mehr an Tag 2 direkt um die bezahlten Plätze denn die fast 3,2 Millionen an Preisgeldern verteilen sich auf die 243 vordersten Plätze. Die besten Chancen auf einen dicken Cash oder den Einzug ins Finale haben Big Names wie der Führende Josh ‚Sdouble‘ Schlein oder Phil Hellmuth (84.700). Ausgespielt dagegen haben Lex Veldhuis, Joseph Cada, Brandon Cantu, Liv Boeree, Annette Obrestad, Allen Cunningham, Tom Dwan, John Juanda, Erick Lindgren, Erik Seidel oder Michael Mizrachi.

1                     Josh Schlein (USA)                        127.300

2                   Hugo Perez (USA)                           109.300

3                   Timothy Milliron (USA)                 106.900

4                   Trickett Samuel (GBR)                    102.800

5                   Scott Vener (USA)                             101.000

6                   Davin Costa (USA)                              97.600

7                   Jean-Robert Bellande (USA)             89.200

8                   Phil Hellmuth (USA)                          84.700

9                   Yannick Tessier (USA)                       83.000

10                   Cherie Beasley (USA)                       80.500

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