„Heads up – das Pokerduell“: 50.000 € für Amateur aus Düsseldorf

Bereits seit einer Woche läuft die WSOP nun und es ist klar, dass sie fast komplett die News-Seiten dominiert. Dennoch passiert auch hin und wieder noch in heimischen Gefilden was. So wurde am Samstag das Finale des „Heads up – Pokerduell“ absolviert.

Dabei konnte ein Düsseldorfer Pokeramateur von drei Profis einen schlagen und so 50.000 € mit nach Hause nehmen. Erst die Full Tilt-Pros Thomas Bihl und „The Great Dane“ Gus Hansen konnten den Siegeszug von Markus Kirchberg stoppen.Kirchberg

Auch wenn er damit den fantastischen Gesamtgewinn von einer Million Euro nicht abräumen konnte: Die riesige Freude und das Staunen über den Erfolg waren Markus Kirchberg vergangenen Samstag auf SPORT1 förmlich ins Gesicht geschrieben. Schließlich hatte der 4-fache Familienvater erst vor zwei Jahren mit dem Pokern begonnen und sich aus Zeitmangel bisher meist nur theoretisch mit der Materie beschäftigt.

Doch offenbar hatte die Teilnahme bei „HEADS UP – DAS POKER DUELL“ das Pokertalent des sympathischen Finalisten geradezu beflügelt. Im Vorfeld hatte Markus Kirchberg zunächst online bei kostenlosen Freeroll-Turnieren auf www.fulltiltpoker.net zehntausende Konkurrenten hinter sich gelassen, um sich dann in der sechsten TV-Show des achtteiligen Poker-Events einen Platz für das große Finale zu sichern.

Hier war er nun einer von acht Qualifikanten, allesamt Amateure, die in Heads-Up-Duellen ihr Pokerkönnen unter Beweis stellen mussten. Bereits hier zeigte Markus enorme Nervenstärke, wartete ab und spielte im entscheidenden Moment seine guten Hände aus. Zuletzt nahm er den jungen Nürnberger Marco Heyden vom Tisch, der damit den zweiten Platz belegte und sich über 12.500 Euro freuen durfte. Der Wiener Amateur Senad Ursikic verließ als Dritter das Turnier mit einem Preisgeld von 5.000 Euro.

Nun stand Markus Kirchberg noch die ganz große Herausforderung des Abends bevor: Die Duelle mit den FullTiltPoker.net-Profis. Dem Routinier Martin Kläser, Weltmeister bei der WSOP 2008, bot der Amateur von Anfang an die Stirn, was ihn letztendlich zum Sieger dieser Runde machte. Damit erhöhte Markus Kirchberg sein Preisgeld auf 50.000 Euro.

Gegen Thomas Bihl, Träger des WSOPE-Bracelets 2007, erlebten die Zuschauer Nervenkitzel pur. Leider verlor er und seine Träume vom ganz großen Jackpot endeten. Trotzdem bewies der Pokeramateur danach auch gegen „The Great Dane“ Gus Hansen Mut zum Risiko. Zwar versuchte Markus anfänglich noch die Initiative zu übernehmen, doch gegen den vierfachen Gewinner der WPT und der Aussie Millions hatte der Düsseldorfer schlechte Karten.

Auf die Frage, was mit dem Gewinn nun geschehen soll, meinte Kirchberg gelassen: „Ich weiß es noch nicht. Aber meine Frau und die vier Kinder haben sicher schon Pläne!“

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