WSOP 2010: Das war Tag 19 – Scharf peilt das Tripel an

Ein weiterer Tag ist beendet. Allerdings gab es zur Ausnahme keine Bracelet-Zeremonie. Beim $1.000 No-Limit Hold’em wollte man eigentlich komplett runterspielen, da jedoch der Final Table erst nach 23 Uhr feststand, verlegte man das Finale auf den nächsten Tag.

Für die deutsche Fangemeinde war es ein Tag voller Hoffnungen. Unterm Strich gab es jedoch „nur“ einige Cashes und was bei den Starttagen rausgekommen ist, bleibt abzuwarten. Die große Ausnahme ist hier Eddy Scharf, der es in den letzten Tag beim 6-Max geschafft hat und damit Chancen auf seinen dritten WSOP-Sieg hat.

Tag 2 – Event #26: $2,500 No-Limit Hold’em / Six Handed

WSOP_ScharfAus dem deutschsprachigen Lager gab es einige starke Spieler, die es in Tag 2 geschafft hatten. Unter anderem Florian Langmann, der von Platz 15 aus starten durfte. Dennoch hat es am Ende nur Eddy Scharf (Foto) in Tag 3 geschafft. Der Deutsche hält dazu noch die rote Laterne bei den 15 verbliebenen Spielern, sodass „Mission Bracelet #3“ ein wenig Unterstützung von Lady Luck braucht.

1 Steve Cowley (USA) 1.279.000
2 Alexander Ivarsson (USA) 1.050.000
3 Martins Adeniya (GBR) 823.000
4 Jeffrey Papola (USA) 797.000
5 William Haydon (USA) 776.000
6 Joe Baldwin (USA) 707.000
7 Taurean Davis (USA) 692.000
8 Justin Smith (USA) 641.000
9 Jarred Solomon (RSA) 542.000
10 Javier Etayo (ESP) 505.000

13 Eduard Scharf (GER) 211.000

24 Erich Kollmann (AUT) $18,612
75 Tim Kahlmeyer (GER) $6,156
77 Florian Langmann (GER) $6,156
100  Johannes Steindl (AUT) $5,211

Tag 2 – Event #27: $1,500 Seven Card Stud Hi-Low-8 or Better

Etwas am Rande des Interesses stand das Stud-8-Turnier. Zum einen ist der Event mit seinen $1.500 Buy-in nicht unbedingt der Garant für Big Names, zum anderen gab es an Tag 2 nur noch einen Spieler aus unseren Breitengraden.

Der Schweizer Daniel Studer war lange Zeit in der Top Ten der Chipcounts und steuerte souverän Tag 3 an. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht und auf Platz 29 war Endstation. Immerhin gab es $4.729 dafür. Hier noch die Top Ten:

1 Maxwell Troy (USA) 430.000
2 Christopher George (USA) 375.000
3 David Levi (USA) 216.000
4 Karina Jett (USA) 187.000
5 Allyn Marshall (USA) 150.000
6 Jonathan Bascom (USA) 138.000
7 David Warga (USA) 138.000
8 Kevin MacPhee (USA) 138.000
9 Michael Foti (USA) 137.000
10 Blair Rodman (USA) 117.000

Tag 1 – Event #28: $2,500 Pot-Limit Omaha

Das Action-Game ist nach No-Limit Hold’em die beliebteste Variante bei der WSOP und auch die $2.500 Buy-in stellten da für viele kein Hindernis dar. Insgesamt meldeten sich 596 Teilnehmer für dieses Event und natürlich gab es darunter auch jede menge bekannte Spieler.

Aber egal ob Tom Dwan, Phil Ivey, Jason Mercier, David Ulliott, Greg Raymer oder JC Tran – alle mussten sie an die Rails. Überlebt haben unter anderem Bertrand Grospellier, Chau Giang oder Joe Hachem. Wie es den deutschen Spielern erging, können wir erst sagen, wenn die offiziellen Chipcounts vorliegen. Hier zunächst einmal die vorläufige Top Ten:

1 L.J. Klein (USA) 187.000
2 Eric Rabl (SUI) 132.000
3 Jeff Schnettler (USA) 112.000
4 Justin Gardenhire (USA) 110.000
5 Richard Ashby (GBR) 105.000
6 Norman Collingsworth (USA) 95.000
7 David Iammarino (USA) 89.000
8 T.J. Cloutier (USA) 72.000
9 Scott Armstrong (USA) 72.000
10 Christian Harder (USA) 70.000

Tag 1 – Event #29: $10,000 Limit Hold’em Championship

Ein weiteres Championship-Turnier startete und 171 berappten die $10.000 Buy-in. Unter anderem auch Daniel Negreanu, der gleichzeitig Tag 2 beim 6-Max spielte und immer wieder den Tisch verlassen musste. Die Folge für den Kandier war, dass er beim Limit-Turnier nur mäßig spielte und früh die Segel streichen musste. Genauso einen frühen Abgang machten Yevgeniy Timoshenko, Howard Lederer, Matt Hawrilenko, Andy Bloch oder Terrence Chan. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Mike Matusow, der jedoch auf die Teilnehmerzahl gewettet hatte und mit seinem Tipp richtig lag.

Wesentlich besser mit dem Multi-Tabling kamen Tom Dwan und Phil Ivey zurecht. Beide erwischte es zwar beim PLO-Turnier, aber bei der Championship wahrten sie ihre Chancen auf ein Bracelet. Wie es den Spielern aus unseren Breitengraden erging, wissen wir erst, wenn die offiziellen Chipcounts ausgegeben sind. Hier noch die vorläufige Top Ten:

1 Michael Reed (USA) 123.600
2 Vladimir Schmelev (RUS) 109.500
3 Brett Richey (USA) 102.000
4 Hoyt Corkins (USA) 98.000
5 Jeffrey Lisandro (ITA) 95.000
6 Shaun Deeb (USA) 89.000
7 Nick Schulman (USA) 85.000
8 Anh Van Nguyen (USA) 73.000
9 Pat Walsh (IRL) 69.500
10 Phil Ivey (USA) 66.000

Sobald uns die offiziellen Zahlen vorliegen, posten wir die Chipcounts der deutschsprachigen Spieler in den jeweiligen Live-Blogs:

Tag 1 – Event #28: $2,500 Pot-Limit Omaha
Tag 1 – Event #29: $10,000 Limit Hold’em Championship

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