WSOP 2010: Das war Tag 25 – Ivey mit Nummer Acht, Naujoks und Bücherl hoffen auf das Erste

Was schrieb man nicht schon alles über Ivey. Aber irgendwie hat man den Ausnahmespieler immer noch nicht „genug gelobt“. Derzeit ist er wirklich einer der gefürchtetsten Gegner und vor allem die massiven Sidebets scheinen die ideale Motivationshilfe für Ivey zu sein.

Gerüchten zufolge wird Dwan für den achten WSOP-Sieg von Ivey ordentlich zahlen müssen und auch andere Pros sind sicherlich nicht erfreut über den jüngsten Erfolg des US-Amerikaners. Wobei es immer wieder verwundert, wie man noch wetten kann, dass Ivey ohne Bracelet eine WSOP verlässt.

Finale – Event #37: $3,000 H.O.R.S.E.

WSOP_Ivey#8Der Tag startete mit 25 Spielern doch schon in der ersten Hand wurde George Trigeorgis von Ryan Hughes an die Rails geschickt, sodass es direkt einen Re-Draw auf drei Tische gab. Ryan Hughes war es dann wiederum, der etwas über drei Stunden später auf Rang neun das Feld räumen musste und so der Bubble-Boy des Final Tables war.

Der hatte es in sich und mit John Juanda, Bill Chen, Phil Ivey, Kenneth Aldridge, Jeff Lisandro, Chad Brown und David Baker saßen dort sieben gestandene Pokerspieler. Lediglich Albert Hahn war ein deutlicher Underdog.

Während des Finales gaben Chen und Juanda den Ton an. Bis es ins Spiel zu dritt ging, hatte Bill Chen einiges an Chips gehortet und war der Führende. Im Stud kümmerte sich dann Phil Ivey um seinen Kollegen. Auf der 5th-Street war Juanada mit Ace-high All-in und Ivey hielt Two Pair. Bis zum River hatte Juanda zwar das höhere Two Pair, doch gleichzeitig traf Ivey sein Full House.

Nun ging es in das Heads-up und Chen (rechts im Bild) führte mit 3:1. Doch verbissen wie ein Bulldog kämpfte sich Ivey zurück und übernahm das Spiel. Rund zwei Stunden benötige er, um sich sein achtes Bracelet zu holen. Die $329.840 Siegprämie sind hier wohl nur das kleine Extra, dass Ivey kassieren wird.


1 Phil Ivey  (USA) $329.840
2 Bill Chen (USA) $203.802
3 John Juanda (USA) $129.553
4 Kenneth Aldridge (USA) $93.418
5 Jeffrey Lisandro (ITA) $68.417
6 Dave Baker (USA) $50.871
7 Albert Hahn (USA) $38.391
8 Chad Brown $(USA) 29.406

Tag 2 – Event #38: $10,000 Pot-Limit Hold’em Championship

Mit Reinkenmeier, Strassmann, Bücherl, Naujoks und Drescher hatte „Team Germany“ eine tolle Line-up für den zweiten Tag bei der Championship. Am Ende des Tages – und kurz nach der Money-Bubble – waren es dann Sandra Naujoks und Konstantin Bücherl, die ihre Chips eintüten durften.

Der erste und bisher einzige Spieler, der im Geld gelandet ist, war Mike Matusow (27./$21.665). 26 Spieler kehren am letzten Tag zurück und natürlich drücken wir dem deutschen Duo die Daumen, damit es auch für den Final Table reicht.

1 Peter Jetten  (CAN) 684.000
2 Clement Thumy (FRA) 616.000
3 Samuel Stein (USA) 531.000
4 Tom Marchese (USA) 522.000
5 James Calderaro (USA) 509.000
6 Marc Inizan (FRA) 492.000
7 Nathan Doudney (USA) 465.000
8 Nikolai Yakovenko (USA) 463.000
9 Daniel Stern (USA) 425.000
10 Alexander Kuzmin (RUS) 424.000

12 Konstantin Bücherl (GER) 301.000
19 Sandra Naujoks (GER) 165.000

Tag 2 – Event #36: $1,000 No-Limit Hold’em

Die großen Stars tummeln sich bei den Events mit höherem Buy-in oder hatten sich bereits verabschiedet und so fand Tag 2 beim $1.000-NLHE etwas abseits des Interesses statt.

Die Spieler aus dem deutschen Sprachraum konnten auch nicht wirklich überzeugen und verabschiedeten sich im Laufe des Tages. Zumindest sprang für den ein oder anderen noch ein Cash dabei raus. Zu den verbliebenen „Big Names“ im Feld zählen Ryan ‚g0lfa‘ D’Angelo sowie der Ungar Peter ‚Belabacsi‘ Traply (32./119.000). Insgesamt haben 37 Spieler Tag 3 erreicht.

1 John Clancy  (USA) 774.000
2 Tim Beemen (USA) 549.000
3 Mick Carlson (USA) 423.000
4 Daniel Carboneri (USA) 413.000
5 Michael Muldoon (IRL) 374.000
6 Sebastien Roy (CAN) 372.000
7 Richard Florestan (USA) 337.000
8 Ryan D’Angelo (USA) 336.000
9 Michael Dietrich (CAN) 320.000
10 Ben Meredith (USA) 314.000

51. Thomas Wolff (GER) $7.509
110. Martin Mayer (GER) $2.903
113. Tarek Riester (GER) $2.903
138. Sven Oberlander (GER) $2.903
153. Christof Birnbacher (AUT) $2.568
241. Fabian Spangenberg (GER) $2.065

Tag 1 – Event #39: $1,500 No-Limit Hold’em Shootout

Das Shootout blieb seinem Namen treu. Wie bei einer richtigen Schießerei war der Rauch schnell verzogen und nur noch eine Person (pro Tisch) stand aufrecht. 1.400 Spieler starteten in den Tag und die 140 verbliebenen haben schon $5.632 sicher.

Leider liegt zur Zeit noch keine vollständige Spielerliste für Tag 2 vor, sodass wir keine näheren Infos zu Spielern aus dem deutschen Sprachraum liefern können.

Sobald wir mehr wissen, gibt es diesbezügliche Infos im Live-Blog.

Tag 1 – Event #40: $2,500 Seven Card Razz

Seven Card Stud Lowball, auch bekannt als Razz, stand auf dem abwechslungsreichen Spielplan der World Series of Poker und 365 Teilnehmer legten die $2.500 auf den Tisch. Den ersten Tag nicht überstanden haben Tom Dwan, Barry Greenstein, Justin Smith, Michael Mizrachi, Berry Johnston, Max Pescatori, Andy Bloch, Daniel Negreanu … und ein Haufen anderer Spieler.

Am Ende waren es gerade einmal 160 Spieler, die eintüten durften. Darunter auch Katja Thater und Johannes Steindl. Hier die Big Stacks von Tag 1:

1 David Chiu  (USA) 48.000
2 Steven Diano (USA) 44.000
3 Randy Kas (USA) 37.000
4 Katja Thater (GER) 36.000
5 Maxwell Troy (USA) 34.000
6 Tom McEvoy (USA) 31.000
7 Jennifer Harman (USA) 29.000
8 Frank Kassela (USA) 29.000
9 Stuart Rutter (USA) 29.000
10 Hasan Habib (USA) 28.000

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