Die November Nine im Porträt – John Dolan

dolanJohn Dolan mag zwar vielleicht nicht der bekannteste oder bisher erfolgreichste Spieler unter den November Nine sein, trotzdem hat der 24 Jährige aus Florida verdammt gute Argumente, ihn im November besonders gut im Auge zu behalten. 46,25 Millionen Argumente um genau zu sein.

So viele Chips hat Dolan im November nämlich zur Verfügung, um sich damit den Titel des World Champion zu erspielen. Das macht ihn hinter Jonathan Duhamel zum Zweiten an Chips. Diese ausgesprochen gute Ausgangsposition ist vor allem darauf zurück zu führen, dass er ebenso wie Duhamel an der Final Table Bubble ordentlich Gas gegeben hat. Während andere Spieler von der riesigen Chance, sich einen Platz am wichtigsten Final Table der Welt zu erspielen, eingeschüchtert wirkten und es ein vorsichtig angehen ließen, schaltete Dolan einen Gang höher und konnte so seinen Chipstappel massiv ausbauen. Das macht ihn mit Sicherheit zu einem der Mitfavoriten auf den Sieg im Main Event.

Doch nicht nur die schiere Menge an Chips sorgen für diese Favoritenrolle. Denn auch wenn John Dolan vor seinem Auftritt beim Main Event eher unbekannt war, weiß der 24 Jährige genau was er macht. Abgesehen von den 811.823 Dollar, die er als November Niner schon fix hat, konnte er bisher rund 200.000 Dollar an Turniergewinnen einfahren. Dolan schaffte es in diesem Jahr unter anderem bei einem der $1.000 No Limit Hold Em Massenevents der WSOP an den Final Table, wo er sich im Endeffekt den sechsten Platz für über 82.000 Dollar erspielen konnte. Auch online hatte er schon einige schöne Zahltage. Den größten fuhr Dolan bei einem Sieg im 1k Montags Turnier auf Full Tilt ein, der ihm eine Auszahlung von 100.000 Dollar bescherte. Außerdem gewann er bereits einmal das prestigeträchtige Sunday Warmup auf Pokerstars für über 86.000 Dollar.

John Dolan legte den klassischen Werdegang so vieler junger Pokerspieler hin. Am College begann er mit seinen Kommilitonen Homegames mit Buy Ins zwischen $5 und $10 Dollar zu spielen, was ihm jedoch schnell zu langweilig wurde. Anstatt für die Prüfungen auf der Uni zu pauken, spielte er lieber online und verdiente schnell mehr Geld als seine Professoren. Die ersten Live Cashes kamen und Dolan beschloss, dass eine Zukunft im Pokerspiel lag. Wie man sich vorstellen kann, waren seine Eltern alles andere als begeistert von dieser Idee. Als sich jedoch sahen, wie erfolgreich ihre Sohnemann am Kartentisch ist, änderte sich ihre Meinung und unterstützten ihn nach bestem Wissen und Gewissen.

Auch diese Unterstützung kann John Dolan bestimmt auch zählen, wenn es gilt, sich auf seine Gegner ihm November vorzubereiten. Er will es dabei laut eigenen Angaben eher ruhig angehen lassen und sich in seiner Heimat in Florida entspannen. Mal sehen, ob ihm das ob der großen Medienaufmerksamkeit, die allen November Ninern zu Teil wird, gelingt…

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