„If you bluff, keep smiling!“

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der perfekte Bluff mit einem freundlichen, lachenden Gesicht gespielt werden muss. Dies belegt zumindest eine Studie von Forschern aus Harvard, dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und dem California Institute of Technology (CIT).

Insgesamt haben sich fünf Pokernerds mit dem Thema „Human Wagering Behavior Depends on Opponents‘ Face“ (Menschliches Bietverhalten ist vom Gesichtsausdruck des Gegner abhängig) beschäftigt und kamen zum Ergebnis, dass Spieler, die einen ernsten Gesichtsausdruck ihrem Gegner zeigten, wesentlich häufiger gecallt wurden.

Umgekehrt kam heraus, dass die Leute häufiger ablegten, wenn ihr Gegenüber ein freundliches Gesicht machte. Der Grund liegt in unseren menschlichen Urinstinkten. Jemand der einem ein Lächeln zeigt wird vom Gehirn als vertrauenswürdig eingestuft und dementsprechend steigt die Glaubwürdigkeit.

Rousso_SmileDaraus kann nun geschlussfolgert werden, dass ein perfektes Pokerface nicht eine ernste Miene ist, welches man hinter einer großen Sonnenbrille versteckt, sondern ein offenes Lachen. Quod erat demonstrandum! Allerdings wird es den meisten Spielern wohl sehr schwer fallen einen ganzen Abend ihr perfektes Zahnpastalächeln aufrecht zuhalten. Denn klar ist, dass man auf keinen Fall nur lieb dreinblicken kann, wenn man nicht gecallt werden will.

Wer sein Livegame verbessern will oder einfach nur neugierig geworden ist, der kann die komplette Studie auf PLoS one einsehen.

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