„Kiwi“ knackt Jackpot und bekommt Hausverbot

Einen dicken Pot beim Poker abzuräumen ist eine feine Sache. Noch schöner ist es, wenn man einen der Jackpots knackt, den es in vielen Casinos als zusätzlichen Anreiz gibt. So geschehen im SkyCity-Casino zu Auckland (Neuseeland). Und als Sothea Sinn beim Caribbean Stud den rund $44.000-schweren Jackpot geknackt hatte, war natürlich die Freude groß.

skycity-auckland-defaultDer Cooler kam jedoch schnell. Als er den Gewinn abholen wollte, wurde dem 28-Jährigen mitgeteilt, dass er sich vor sechs Jahren auf eigenen Wunsch hat sperren lassen und somit illegal im Casino wäre. Also gab es anstelle des dicken Schecks – immerhin fast €25.000 – die Bitte das Casino zu verlassen.

Als Sothea Sinn 22 Jahre alt war, hat er sich aufgrund eines Spielproblems tatsächlich sperren lassen, dachte jedoch, dass diese selbst auferlegte Sperre längst abgelaufen sei. Zumal ihn niemand daran gehindert hat, das Casino zu betreten und Geld an den Tischen zu verzocken.

Leider ist das kein Einzelfall. Oft schon haben Casinos Jackpot-Zahlungen aus nicht gerade plausiblen Gründen verweigert. Den Betroffenen bleibt nichts anderes, als der Gang zum Anwalt. Wobei einem das auch nicht immer hilft. Denn „Recht“ und „Gerechtigkeit“ sind zwei verschiedene Paar Stiefel.

Was bleibt sind die Jackpot-Spiele zu meiden. Gegen das Haus zu spielen ist ohnehin -EV und an den Bad-Beat-Jackpot-Tischen ist der Rake meist höher.

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