Antonius wird zerstört, Deutsche dominieren beim Fixed Limit

Zur Abwechslung einmal Bekanntschaft mit der dunklen Seite der Varianz machte gestern Patrik Antonius. Der Finne wurde von seinen Gegnern auf den Nosebleeds richtiggehend auseinander genommen und verlor in einer fast epischen Session die beachtliche Summe von 668.000 Dollar.

Gespielt hat er 908 Hände $500/$1,000 Pot-Limit Omaha Hi-Lo gegen die üblichen Verdächtigen wie zum Beispiel Cole South, NEKOTYAN, EazyPeazy, Gus Hansen und Phil Ivey Bemerkenswert ist daran, dass es Antonius gestern geschafft hat, rund 80 Prozent seiner Gesamt-Winings des Jahres 2010 in einer einzigen Nacht zu verlieren. Das nennt man dann wohl einen schlechten Tag in der Arbeit haben…

Der größte Profiteuer dieser Demontage war ohne Frage der Card Runners Copatrik antonius and girlsach Cole South, der die Session mit einem Plus von 523.404 beenden konnte. Viel genützt hat es ihm allerdings nicht, da er das Geld nebenbei auf anderen Tischen auch gleich wieder verlor und den Tag schlussendlich mit einem Minus von 150.000 Dollar beenden musste.

Genau anders herum lief es bei Gus Hansen. Der Däne verlor zwar in der Session mit Antonius ebenfalls eine Menge Geld – rund $160k – konnte seine Verluste aber zumindest gestern wieder rein holen und beendete zum ersten Mal seit langem wieder mal eine Session mit einem Gewinn. Zwar sind die 167.000 Dollar, die Gus am Ende vorne war, im Vergleich zu seinen Verlusten in den letzten 12 Monaten gerademal ein Tropfen auf den heißen Stein, gefreut haben wird sich der Däne aber bestimmt trotzdem.

Während beim PLO Hi-Low die verrückten High Roller sich die Köpfe einschlagen, haben beim Fixed Limit Hold Em mittlerweile wohl eindeutig die Deutschen das Kommando übernommen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein deutscher Regular auf den Sky High Stakes in dieser Variante seine Gegner alt aussehen lässt. Während an Wochenende „o fortuna pls“ seine Gegner – und da vor allem Tom Dwan – vorführte und über 600.000 Dollar gewinnen hatte können, war es gestern sein Landsmann „deprimiert“, an dem kein Weg vorbei führte. Deprimiert gewann in gerademal 108 Händen 2000/4000 FL Hold Em rund 258k Euro und sein Geld stammt größtenteils von Phil Ivey.

Die beiden zählen gemeinsam mit IHateJuice, der ebenfalls Deutscher ist, zu den erfolgreichsten Fixed Limit Spielern auf Full Tilt überhaupt. Speziell „o fortuna pls“ läuft mit einem Gesamtgewinn von fast 1,5 Millionen Dollar derzeit heißer als heiß. Auf welche Namen die drei im wirklichen Leben  hören, behalten wir lieber für uns. Denn schließlich soll es mittlerweile auch Steuerbeamte geben, die mit Google umgehen können. In Zukunft verstärkt im Auge behalten werden wir sie aber auf alle Fälle.

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