EPT Vilamoura: Schwarzer Tag für die Deutschsprachigen

vilamouraEinen relativ schwarzen Tag aus deutschsprachiger Sicht mussten wir gestern in Vilamoura erleben. Dabei waren die Vorzeichen eigentlich ganz gut. Denn mit insgesamt 24 von 221 verbliebenen Spielern stellten Deutschland, Österreich und die Schweiz über 10 Prozent des Starterfeldes für Tag 2.

Doch leider konnten gerade mal vier Deutsche, kein Österreicher und kein Schweizer den Tag überstehen Relativ früh musste Sebastian Ruthernberg sein Turnier beenden, der nachdem er Heinz Kamutzki aufgedoppelt hatte, sehr short mit Kc9c All In pushte und auf AhKd traf. Keine Hilfe am Board für die Luckbox und Seb muss weiterhin auf seinen zweiten Sieg bei einer EPT warten. Kamutzki, der bei der EPT in Tallinn noch der erfolgreichste Deutsche gewesen war, brachten Ruthenbergs Chips allerdings auch nicht viel Glück und er ging in einem der letzten Levels des Tages busto.

Busto ist generell das Stichwort, wenn man über die Performance der meisten deutschsprachigen Spieler an Tag 2 der EPT Vilamoura spricht. Die Schweizer Urs Kohler, Roger Suter, Josef Birchler und Michael Friedrich verabschiedeten sich ebenso aus dem Turnier, wie zum Beispiel Konstantin Bücherl,  Florian Bussmann, David Klar, Julian Lange oder Timo Pfützenreuther.

Noch im Rennen sind Wolfgang Wurzer (193.200), Lothar Meier (76.900), Thorsten Schäfer , (62.100) und Frank Stumpf (59.100). Wobei die letzten drei von ihnen schon einiges an Glück an Tag 3 brauchen werden, da die Blinds bei 2000/4000 mit einem Ante von 400 starten und sie daher relativ short in den Tag gehen müssen. Insgesamt 69 Spieler dürfen heute erneut ins Casino Vilamoura kommen, von den bezahlten 56 Plätzen sind wird also noch ein gutes Stück entfernt. Bubble play heißt die Devise.

Als Chipleader startet der Amerikaner Brandon Cantu in Tag 3 und die richtig bekannten Namen sucht man relativ vergeblich in der Liste der letzten 69 Spieler. Mit Arnaud Mattern ist zwar noch ein alter Bekannter im Rennen, doch der Pokerstars Pro, der in Tallinn so knapp dran war, als erster Spieler überhaupt ein zweites EPT Main Events zu gewinnen, ist mit 59.900 ebenfalls ausgesprochen short.

Hier noch die Top 10 an Chips:

Brandon Cantu 557.400

Andre Coimbra 476.400

Johan Berg 384.000

Sam Trickett 351.900

Grzegorz Cichocki 339.500

JP Kelly 314.000

Dmitry Gromov 305.200

Martin Jacobson 301.100

Marcin Horecki 280.500

Frederick Jensen 275.000

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