Glücksspielgesetz in Österreich: Florian Klenk im Interview


Der Glücksspielmarkt in Österreich wird neu geordnet. Das Finanzministerium will im Juni Lizenzen für 15 Spielbanken und eine Lizenz für Pokercasinos ausschreiben. Außerdem werden Konzessionen für Glücksspielautomaten vergeben. In der Vergangenheit war die Vergabe der Casino-Lizenzen eine Angelegenheit, die bisher zwischen dem Finanzministerium und der Casinos Austria geregelt wurde. Die Öffentlichkeit war nicht dabei. Dass soll sich nun alles ändern. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass auch Nichtösterreicher bei der Vergabe der Lizenzen berücksichtigt werden müssen. Das Verfahren soll auch transparent sein.

Hochgepokert sprach mit dem Enthüllungsjournalisten Florian Klenk über die Chancen ausländischer Anbieter in Österreich Fuß zu fassen, den Einfluß von Glücksspielunternehmen auf die politischen Entscheidungen und darüber, wer die eine Lizenz für Pokercasinos bekommen wird.

„Man muss sich nur das Glücksspielgesetz anschauen, dann sieht man, auf welche Companies es zugeschnitten ist!“

„Ein Milliardenkonzern, der es geschafft hat, einen maßgeblichen Einfluß auf die österreichische Gesellschaft zu bekommen!“

„So wie ich die Lage sehe, wird man sich das in Österreich aufteilen.“

Zur Person
Florian Klenk ist stellvertretender Chefredakteur und Politikchef der in Wien erscheinenden Wochenzeitung Falter. Der 37-Jährige ist der bekannteste Enthüllungsjournalist in Österreich. 2005 wurde er zum „Journalisten des Jahres“ gewählt, 2007 und 2008 zum „investigativen Journalisten des Jahres“. In diesem Jahr erhielt er den „Alfred-Worm-Würdigungspreis“ für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des investigativen Journalismus. Eines seiner Spezialgebiete ist die Korruption.

Um das Interview zu hören bitte auf den Pfeilbutton drücken.

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