Hochgepokert Jahresrückblick: April bis Juni 2010

Warum kam es nicht zum Duell zwischen Isildur und Tony G? Wieso musste Ted Forrest abnehmen? Welcher Kopf war härter als der von Moritz Schmejkal? Was schockte die Schweizer Pokerfans?

Hochgepokert dokumentiert in einer vierteiligen Serie die wichtigsten Ereignisse des ausklingenden Jahres:

9. April: ‚Jorj95‘ ist erster Supernova Elite Spieler 2010. Online-Pro George Lind knackt die magische Million-Grenze an VPPs als erster Spieler in diesem Jahr.

11. April: Absage von ‚Isildur1‘. Tony G ließ Anfang des Monats verlauten, dass Isildur beim Party Poker Big Game auflaufen würde. Der sagte aber ab.

12. April: Nick Grudzien überführt. Ein weiterer Pokerskandal macht die Runde. Dieses Mal geht es um Collusion. ‚NoahSD‘ leistet detektivische Meisterarbeit und überführt Highstakes Pro ’stoxtrader‘.

23. April: Ivey verkauft seine Villa und bekommt eigenen Pokerroom. „Ehre wem Ehre gebührt“ und so kam, was längst überfällig war. Das Aria Casino gab bekannt, dass der neue Highroller-Room den Namen Phil Ivey tragen wird. Fast zeitgleich verkauft Ivey seine Villa – viele vermuteten, dass dies mit seiner Scheidung im Zusammenhang steht.

30. April: EPT-Räuber angeklagt. Fast zwei Monate nach dem Überfall auf die European Poker Tour Berlin erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die vier Täter.

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7. Mai: Matusow (ver)wettet zwei Millionen Dollar. Die WSOP rückt immer näher und die Prop Bets werden immer wilder. Mike Matusow hat mit Ted Forrest eine verrückte Abnehm-Wette vereinbart und zwei Millionen gesetzt. Die Wette verliert Matusow und hat kann die Wettschulden nicht zahlen.

9. Mai: CERUS-Netzwerk mit neuem Skandal. Einmal mehr sorgen Ultimate Bet und Absolute Poker für mächtig Wirbel. Poker Table Ratings hat deren recht simple Verschlüsselungstechnik offengelegt und damit einen potentiellen ‚Superuser Account 2.0‘ ermöglicht.

18. Mai: Spielt Phil Ivey auf PokerStars? Die deutschen Highroller ‚FiSHeYe1984‘ und ‚Sleyde‘ bringen das Gerücht, dass hinter ‚RaiseOnce‘ Phil Ivey steckt, in Umlauf. Bei der WCOOP holte sich ‚RaiceOnce‘ dann den Heads-up-Titel,  was die Gerüchteküche noch einmal brodeln läßt.

24. Mai: Ali Tekintamgac gewinnt die WPT Barcelona. Die Meldung war ein Highlight. Sechs Monate später wird der WPT-Sieger in einem völlig anderen Licht stehen.

29. Mai: Welcome to Las Vegas. Die World Series of Poker startet und sorgt in den folgenden Wochen für Schlagzeilen in der Pokerpresse.

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2. Juni: Aus für Schweizer Pokerclubs. Zur ’schönsten Pokerzeit‘ des Jahres erhölt die schweizer Pokergemeinde eine schockierende Nachricht serviert. Nach einer Beschwerde des Schweizer Casino Verbands verhängt das Bundesgericht ein Verbot über Pokerturniere die außerhalb der Casinos stattfinden.

3. Juni: Lebenslanges WSOP-Verbot. Ein Spieler nutzt die Unaufmerksamkeit an seinem Tisch und entwendet Chips vom Stack eines Gegners. Die Kameras kann er jedoch nicht überlisten und wird im Nachhinein überführt. Turnierleiter Jack Effel verhängt die Höchststrafe – lebenslanger Ausschluss von allen WSOP-Events.

7. Juni: Simon Watt rettet die Poker-Wirtschaft. Tom Dwan schafft es bei einem $1.500-Sideevent bis in das Heads-up und brachte durch millionenschwerer Sidebets andere Poker-Pros gehörig ins Schwitzen. Gerüchten zufolge ging es um rund zehn Millionen Dollar, die Dwan bei einem Sieg kassiert hätte.

17. Juni: Österreich folgt der Schweiz. Mitte Juni ereilt eine Hiobsbotschaft die Österreicher. Das österreichische Parlament hat ein neues Glücksspielgesetz abgesegnet. Die Zukunft aller privaten österreichischen Cardcasinos ist vernichtet.

22. Juni: Zwei verfluchte Kings. Sehr ärgerlich war das Finale des $10.000 Heads-up Events. Zumindest für Moritz Schmejkal und die deutsche Fangemeinde. In seinen zwei Finalbegegnungen gegen Ayaz Mahmood brachte Schmejkal jeweils seinen Stack mit der besseren Hand rein. Zweimal traf sein Gegner einen rettenden König und siegte 2-0.

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