Die Hackfresse – Jonas der Pokerprinz – Lebenshilfe Teil 1

Wie heißt dieser Typ noch mal? Diese widerliche Hackfresse, der sich nun Prinz nennen darf, weil die andere widerlich Hackfresse die alte Frau geheiratet hat, deren Name mir jetzt auch nicht einfällt. Sie ist glaube ich die Tante von Paris Hilton und war einmal Schauspielerin, und der adoptierte Adoptivsohn war mal Zuhälter und jetzt ist er reich aber immer noch hässlich.

Wie auch immer – und da wende ich mich jetzt ganz bewusst an die jungen Menschen und zukünftigen Pokermillionäre da draußen an den Internet-Empfängern. Streicht gekaufte Prinzentitel von der Wunschliste. Auch wenn das große Geld eines Tages da ist, Stil und Klasse kann man nicht kaufen. No way und  Frequent Player Points helfen da auch nicht.

Jonas Schorfheide hat definitiv Stil und Klasse. Unfassbar der Junge, schläft nicht, ernährt sich von Balisto, Red Bull und labbrigen Sandwichs und wirkt trotzdem auf seine nachlässig, aristokratische Art immer wie frisch aus dem Ei gepellt. Pokertoday PCA 2011 auf dem Weg auf die Bahamas live und in Farbe zu bewundern. Beneidenswert und fast in seiner Perfektion ein wenig unsympathisch. Wenn Jonas in Miami in den kleinen Insel-Flieger klettert, glaubt man fast das Flugzeug gehört ihm persönlich – und nicht mal die rote Adidas-Trainingshose zum britischen Sakko stört diesen Eindruck.

Wenn man mit Jonas essen, geht fragt der Kellner beim Zahlen nicht etwa mich, ob alles in Ordnung war! Er fragt Jonas, obwohl ich doppelt so alt und wahrscheinlich doppelt so schlau bin. Einfach, weil er sich nicht sicher ist, ob Jonas nicht gerade plant das Lokal zu übernehmen.

Egal, jetzt sind die Jungs auf den Bahamas und berichten für Pokertoday. Ich werde keine Folge versäumen. Ich liebe ferne Länder – solange sie fern bleiben und ich in Wien in meinem Kaffeehaus. Außerdem lerne ich immer dazu. Sprachtechnisch meine ich und überhaupt. Mein Held des Tages ist Max Bracht und ich danke ihm für die Parole: „Ab jetzt wird sich durchgewieselt!“

Mit diesem Editorial habe ich jetzt bald fertig gewieselt. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, und jetzt wo es zu spät ist, wäre mir auch der Name eingefallen von dem adoptieren Adoptivvater. Prinz Frederic von Anhalt, und dem werde ich irgendwann aufs Maul hauen, weil er Kader Loth ins Badewasser gepinkelt hat – aber das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte. (Foto: velvetropes)
G. Schrage

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