Aussie Millions: Phil Ivey kassiert Penalty für eine SMS

Wer bei den Aussie Millions am Pokertisch sitzt und am Handy fummelt, der bekommt buchstäblich eins auf die Finger. Denn in Down Under gibt man sich besonders streng, was den Umgang mit Mobilfunkgeräten angeht. Wenn man am Tisch sitzt, ist die Nutzung verboten. Das Handy muss ausgeschaltet bleiben, Twitter und SMS haben Sendepause. Diese Regel gilt für jeden Spieler, selbst für den größten Star im Pokerzirkus: Phil Ivey.

Der startete an Tag 1 des Main Event und griff trotz Verbot zum mobilen Telefongerät. Erst stand er brav auf und diskutierte über Sportwetten, die in seinem Display angezeigt wurden. Dann setze er sich wieder an den Tisch und verschickte eine SMS. Schon gab’s Krach. Der Floorman kam angerauscht, machte Ivey auf den Regelverstoß aufmerksam und brummt dem US-Amerikaner ohne vorherige Verwarnung gleich einen Penalty von fünf Minuten auf.

Das brachte Ivey auf die Palme. Er behauptete, er würde die Regel nicht kennen und diskutierte mit dem Floorman rum. Der zeigte sich unbeeindruckt und erinnerte Ivey daran, dass das Handyverbot schon seit Jahren besteht. Ivey hätte außerdem das $100k gespielt, wo selbstverständlich auch keine Mobilfunkgeräte erlaubt gewesen sind. Doch statt das Reglement zu akzeptieren, zeigte Ivey seine Qualitäten als Diva.

Ivey sagte, dass er das Turnier unter diesen Bedingungen nicht spielen kann. Im Gegenteil: Er würde weiter Penalties kassieren, bis er keine Chips mehr hat. Gut gebrüllt Löwe: Ivey stand nachher brav auf, wenn er seine Texte verschicken wollte. Seinem Spiel tat es gut. Im Chip Count liegt er mit über 134.000 auf dem sechsten Platz.

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