Erik Seidel ist der Super High Roller

Das Super High Roller Event ist entschieden. Den Sieg bei dem teuersten Pokerturnier aller Zeiten schnappte sich der Full Tilt Pro und Neo Hall of Famer Erik Seidel. Er besiegte im Heads Up nach knapp 45 minütigem Duell den Engländer Sam Trickett und kassierte dafür die atemberaubende Summe von 2,5 Millionen AUD$.

Insgesamt waren 20 Spieler in dieses exklusive Event gestartet. Darunter natürlich die Weltelite der internationalen High Roller, beziehungsweise zumindest jene, die bei Full Tilt unter Vertrag sind oder der Plattform in irgendeiner Form nahe stehen. Ins Rennen gingen unter anderem Phil Ivey, Chris Ferguson Tom Dwan, John Juanda, David Benyamine, Annette Obrestad, Andrew Feldman, Daniel „jungleman12“ Cates, Erik Seidel und Roland DeWolfe. Für die nötige Portion Dead Money sorgten die drei chinesischen Milliardäre/Weihnachtsgänse Paul Phua, Richard Yong und Wang Qiang.

Wie wichtig diese drei Wale für das Turnier waren, zeigt die Tatsache, dass eigens für sie die Struktur abgeflacht wurde, damit sie am Abend zurück nach Hong Kong und Macao, oder wo auch sonst ihre Geldspeicher stehen, fliegen konnten. Das Resultat war ein $250k Turnier mit einer leicht crapshootigen Struktur: 30 Minuten Blind Levels, Antes ab dem ersten Level und rasant steigende Blinds. Aber was tut man nicht alles, um die Fische bei Laune zu halten. Wie zu erwarten ging es auch gleich rasant dahin und die Spieler verabschiedeten sich ausgesprochen schnell aus dem Turnier.

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Besonders grausam erwischte es den erst 20 jährigen Localhero James Obst: Er rannte mit Königen in die Asse und war nach gut 20 Minuten der erste Spieler überhaupt, der seinen Platz räumen musste. Kurz sah er danach so aus, als müsse er sich übergeben, was bei so einem Cooler (teuerstes Turnier der Welt, erster Bustout, Könige gegen Asse) aber nicht wirklich verwundert.

In diesem Tempo sollte es auch weiter gehen. Einer nach dem anderen verbrannte seine $250k und schlussendlich waren mit den drei Überlebenden Erik Seidel, Sam Trickett und David Benyamine die bezahlten Plätz erreicht. Nachdem Benyamine auf Rang 3 für AUD$1,1 Millionen raus war, saßen sich schließlich Trickett und Seidel gegenüber. Und obwohl Trickett mit einer 2:1 Chiplead in das finale Duell gegangen war, konnte am Ende Erik Seidel triumphieren und die 2,5 Millionen einsacken, während Trickett sich mit 1,4 zufriedengeben musste.

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