Deutschland: Westfalia Herne wegen Gaming-Werbung vor Gericht

Im Ruhrpott wird ein neues Kapitel deutscher Fußball-Geschichte geschrieben. Wegen der Werbung für einen Onlineanbieter droht dem Sportverein Westfalia Herne ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro. Die Westfalia hatte im vergangenen November eine Banneranzeige eines Sportwettenanbieters aus Gibraltar auf seine Internet-Seite genommen. Mit einer Unterlassungsverfügung wurde Westfalia aufgefordert den Banner zu entfernen. Der Klub reagierte nicht und ließ die gesetzte Frist verstreichen, schreibt die Tageszeitung Der Westen. Westfalia klagt jetzt gegen die Untersagungsverfügung der zuständigen Bezirksregierung in Düsseldorf. Bei Westfalia hält man die Werbeschaltung für legal. Man beruft sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Sommer 2010. Darin wurde das staatliche Glücksspielmonopol für unrechtmäßig erklärt und eine Neuregelung des Glücksspielstaatsvertrages verlangt.

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