EPT Kopenhagen: Das war Tag 2

Einen ausgesprochen kurzen Tag 2 erlebten wir gestern in Kopenhagen und auch einen aus deutschsprachiger Sicht leider nicht gerade befriedigenden. Von vornherein waren die Vorzeichen aufgrund der eher schwachen Starttage nicht gerade gut, schließlich ging nur eine kleine Gruppe an deutschsprachigen Spielern in den gestrigen Tag.

Doch sehen wir es positiv: Tag 2 der EPT Kopenhagen 2011 verlief deutlich besser als Tag 2 der EPT Kopenhagen 2010. Vor einem Jahr mussten nämlich alle deutschen Spieler die Segel am zweiten Tag streichen. Dieses Mal haben zumindest vier den Tag überstanden und konnten sich sogar eine recht gute Ausgangsposition für Tag 2 erspielen. Die beste hat mit Sicherheit Thorsten Schäfer. Der Deutsche erwischte gestern einen bärenstarken Tag in Kopenhagen und konnte schnell Chips gut machen. Nachdem er bereits im ersten Level einmal verdoppelt hatte, blieb er seiner Marschrichtung treu und sammelte den ganzen Tag über Chips ein. Das Ganze lief sogar so gut, dass er am Ende mit 365.800 die sechst meisten Chips überhaupt eintüten durfte.

Ebenfalls mit seiner Performance zufrieden sein darf der PokerStars Pro Florian Langmann. Nach gleich zwei Aufdopplern und einigen kleinerer Pots stehen für ihn an Tag 3 271.900 an Chips im Count. Die beiden anderen deutschsprachigen Hoffnungsträger sind der Schweizer Olivier Sangalli mit 219.000 an Chips und der Deutsche Mohamed Sta mit 191.600, die sich beide auf PokerStars für die EPT Kopenhagen qualifiziert haben.


Doch nicht nur das Feld der deutschen Spieler hat sich an Tag 2 mächtig dezimiert. Auch die Stars starben gestern fast geschlossen den Turniertod. Raus sind unter anderem Vielspieler Arnaud Mattern, Ville Wahlbeck, Martin Wendt, Anette Obrestad, Scott Montgomery und Toni Judet. Peter Eastgates Comeback verlieft aus Sicht des Dänen auch nicht gerade erfolgreich, denn für ihn war an Tag 2 ebenfalls Schluss.

73 Spieler haben den Tag im Endeffekt überstanden, was bedeutet, dass bis zur Bubble nicht mehr lange hin ist. Bezahlt werden die ersten 64 Plätze. Details dazu könnt ihr den unten stehenden Payouts entnehmen. Angeführt werden die letzten 73 vom Schweden Michael Tureniec mit 640.000 an Chips.

Hier die Top 10 an Chips:

Michael Tureniec Sweden 640.000

Per Linde Sweden 514.000

Joel Nordkvist Sweden 419.000

JP Kelly UK 416.000

Daniel Pettersen Norway 373.200

Thorsten Schafer Germany 365.800

Simon Hanninger Sweden 341.900

Ville Haavisto Finland 335.000

Helge Rahbek Denmark 331.100

Vojtech Ruzicka Czech Republic 330.800

Und hier die Payouts:

1st – DKK 3.700.000 (€496.271)

2nd – DKK 2.450.000 (€328.612)
3rd – DKK 1.400.000 (€187.778)
4th – DKK 1.000.000 (€134.127)
5th – DKK 750.000 (€100.595)
6th – DKK 600.000 (€80.476)
7th – DKK 450.000 (€60.357)
8th – DKK 296.400 (€39.755)

9th to 10th – DKK 220.000 (€29.508)

11th to 12th – DKK 165.000 (€22.131)

13th to 14th – DKK 130.000 (€17.437)

15th to 16th – DKK 105.000 (€14.083)

17th to 24th – DKK 85.000 (€11.401)

25th to 32nd – DKK 75.000 (€10.060)

33rd to 48th – DKK 65.000 (€8.718)

49th to 64th – DKK 55.000 (€7.377)


Fotoquelle: PokerStarsblog.de

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