Österreich: Sanierungsfall Casinos Austria International

Dem Tochterunternehmen der Casinos Austria AG, der Casinos Austria International (CAI), stehen harte Einschnitte bevor. Grund: Man schreibt rote Zahlen. 2010 wurden Verluste im zweistelligen Millionenbereich eingefahren.

Auch in diesem Jahr ist nicht zu erwarten, dass die CAI aus den Miesen kommt. 2012 muss eine Anleihe in Höhe von 134 Millionen Euro zurückgezahlt werden. 2017 wird die nächste Anleihe fällig: 140 Millionen Euro. Die Tageszeitung Kurier berichtet, dass die Chefs der CAI, die in 17 Ländern 38 Casinos betreibt, Anfang der kommenden Woche dem Aufsichtsrat deshalb ein Sanierungskonzept vorlegen müssen.

Denkbar ist eine Umschuldung, der Verkauf von Beteiligungen oder eine Finanzspritze durch den Mutterkonzern. Als Ursachen für die Schieflage nennt der Kurier zu teure Investitionen in Standorte und den missglückten Einstieg ins Online-Geschäft. Erst im Januar war die Casinos Austria International in London bei den International Gaming Awards 2011 als „Casino Operator of the Year“ ausgezeichnet worden. (Foto: Screenshot/Archiv)

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