WPT LA Poker Classic: Richard Toth kann den Titel holen!

Weiß er mehr als wir? Erst gestern schrieben wir über den aus europäischer Sicht sehr erfreulichen Auftritt des Ungarn Richard Toth beim Main Event der World Poker Tour (WPT) LA Poker Classic (Buy-In: 10.000 US-Dollar), prompt stürmte der Mann aus Budapest am dritten Tag an die Spitze des mit Weltklassespielern gespickten Feldes. Den Gipfel, Platz 1., erreichte Toth zwar nicht, doch mit 993.000 Chips rangiert er nur marginal hinter dem in Führung liegenden US-Amerikaner Jason DeWitt (1.023.000).

238 Spieler gingen in den Turniertag – nur 63 blieben übrig. Bubble Boy wurde Hoyt Corkins. Der Poker Pro aus Alabama flog nach fast 120 Minuten Hand-for-Hand-Spiel mit [Qx][Qx] aus dem Event und ging leer aus. Von dem $6.537.600 schweren Preispool sieh er keinen Cent. Topspieler wie Freddy Deeb, Erik Seidel, Phil Hellmuth, Mike Matusow und Chilipoker Diva Liz Lieu wurden schon vor ihm an die Rails geschickt. Die übrigen Spieler des Tages haben je $22.230 sicher. Der Gewinner wird $1.654.120 mitnehmen.

Katastrophal verlief der Tag für Mike „The Grinder“ Mizrachi. Er war mit 227.600 Chips gestartet, mit einem Rest von 54.000 erreichte er praktisch auf den letzten Drücker die Geldränge. Dagegen liegt der Spanier Carlos Mortensen (557.000) immer noch gut im Rennen, auch wenn PokerStars Pro Richard Toth mit seinem Stack die „besseren Karten“ haben dürfte. Joe Deniro, der als Chipleader (366.700) in den Wettkampf ging, baute langsam ab. Mit einem Stack von 154.000 Chips muss er irgendwie durch den vierten Tag der LA Poker Classic im Commerce Casino kommen, der heute gespielt wird. Es wird so lange gepokert, bis nur noch 27 Spieler übrig sind.

Die Chip Counts der besten zehn Spieler:

1. Jason DeWitt (1.023.000)
2. Richard Toth (993.000)
3. James Carroll (843.000)
4. David Baker (702.000)
5. Mike Sowers (677.000)
6. Shannon Shorr (655.000)
7. Matt Berkey (625.000)
8. Darryll Fish (595.000)
9. Nikolay Evdakov (583.000)
10. Carlos Mortensen (557.000)

[cbanner#2]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben