Verbotene Werbung: Kiel droht, Handballer unbeeindruckt

Zwischen der Stadt Kiel und der EHF (Europäische Handball Föderation) gibt es wegen der Bandenwerbung für den Sportwetten- und Pokeranbieter bet-at-home.com Zoff. Der in Deutschland geltende Glücksspielstaatsvertrag verbietet die Werbung für Sportwetten und Glücksspiele im Internet. Die Handballer warben trotzdem bei Champions-League-Spielen des THW Kiel für den Anbieter. Die Stadt schickte daraufhin an die EHF einen Bußgeldbescheid, will 250.000 Euro. Hochgepokert.com berichtete unter Berufung auf Informationen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. Die Handballer zeigen sich unbeeindruckt. Wie es in einer Meldung der Süddeutschen Zeitung heißt, will die EHF gegen den Bußgeldbescheid der Stadt Kiel und geforderte Gebühren (12.500 Euro) juristisch vorgehen, weil die Werbung erlaubt sei. „Wir sind der Meinung, dass das nicht verboten ist und wir das machen dürfen“, wird ein EHF-Sprecher zitiert.

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