Deutschland: Kampf den Spielautomaten

Drastische Auflagen sollen das Suchtpotential von Spielautomaten mindern. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen Bericht der Süddeutschen Zeitung schreibt, planen die Staatskanzleien der 16 Bundesländer entsprechende Schritte. Mechthild Dyckmans (FDP), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, will Glücksspielgeräte komplett aus Gaststätten und Lokalen verbannen. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) stellt sich gegen ein Automatenverbot. Die Länder wollen die Höchstgewinne von derzeit 500 auf 300 Euro reduzieren. Der Maximalverlust für einen Spieler soll pro Stunde nicht mehr als 48 Euro betragen dürfen. Bisher sind es 80 Euro. Die Spielzeit von jetzt 5 Sekunden soll auf mindestens 15 Sekunden verlängert werden. Am kommenden Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder, um sich über den Glücksspielstaatsvertrag und entsprechende Änderungen auszutauschen. Dann könnte es mit dem Glücksspielmonopol vorbei sein. Aber auch die immer schneller wachsende Automatenbranche erhält eventuell einen Dämpfer. In Deutschland gibt es zurzeit rund 10.000 Spielhallen. Die Zahl der Spielsüchtigen soll bei etwa 300.000 liegen.

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