Andrew Robl will sich prügeln

Andrew „Good2cu“ Robl, bekannt aus 2 Months 2 Million und von den diversen High Stakes Tischen dieser Welt, ist vor wenigen Tagen mit einer Herausforderung der besonderen Art via seinem Blog an die Öffentlichkeit getreten. Da Andrew seit einigen Monaten Mixed Martial Arts (MMA) trainiert, würde er sich gerne für Geld in einem Käfig prügeln.

Zu diesem Zweck sucht er einen finanzkräftigen Gegner, der mit ihm in eine 50.000 Dollar schwere Prop Bet bezüglich eines Cagefights einwilligt. Natürlich hat er die Regeln des Kampfes ein wenig eingeschränkt: Der potenzielle Gegner darf ebenfalls erst seit einigen Monaten trainieren und muss ungefähr die selbe Gewichtsklasse wie Robl sein (1,78m und rund 83kg).

Wie zu erwarten löste solch eine doch eher ungewöhnliche Prop Bet einiges an Aufregung aus. Innerhalb von kürzester Zeit fanden sich unter anderem auf 2+2 gleich mehrere potenzielle Herausforderer, die alle sehr darauf bedacht waren, möglichst harmlos und unterlegen zu wirken. Da wurden Geschichten von schweren Operationen und massiven Asthmaleiden erzählt, nur um Robl zu einem Kampf zu bewegen. Ihm dürfte in der Zwischenzeit aber bewusst geworden sein, dass er mit dieser Wette Hustler und Betrüger geradezu magisch anzieht. Schließlich müsste ein erfahrener Kämpfer einfach nur sagen, dass er Anfänger ist, sich beim Sparring im Vorfeld ein bischen ungeschickt anstellen und könnte dann im Vorbegehen 50.000 Dollar einsacken und – was Andrew wohl die meisten Sorgen macht –  den armen Andrew nach Strich und Faden verprügeln.

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Dies vor Augen hat Robl nun die Modalitäten seiner Herausforderung ein wenig angepasst. Sein möglicher Gegner muss zumindest ein bekannter Spieler oder High Roller sein, für dessen MMA – Anfängerstatus andere bürgen können und der einen ähnlichen Lebensstil wie Robl pflegt. Über die Bühne gehen soll der Kampf – sofern sich natürlich ein Gegner findet – kurz vor dem WSOP Main Event.

Ursprünglich hätte Andrew Robl eigentlich gegen Sorel Mizzi antreten sollen, der hatte aber aufgrund der diversen Skandale rund um seine Person – zum Teil massive Betrugsvorwürfe –die Lust am Kampf verloren. Wir sind jedenfalls gespannt, ob Robl wirklich einen Gegner findet und ob es einem der zahlreichen Hustler gelingt, ihn zum Kampf zu stellen und die 50.000 Dollar abzustauben.

Auf die Schnelle würde uns da allerdings sogar ein anderer Pokerspieler einfallen, der mit Andrew Robl noch eine „Rechnung“ offen hat: Patrik Antonius. Der spielte mit Robl nämlich folgende Pokerhand:

Ob der Finne sich wegen dieses Bad Beats aber gleich prügeln will, dürfte ebenso unwahrscheinlich sein, wie der Ausgang der Hand. Fit genug wäre er aber auf alle Fälle.

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