Der Millionen-Prozess: Richter lässt Klage von Ali Tekintamgac zu!

Erster Etappensieg für Ali Tekintamgac in Frankreich. Seine Klage gegen die Partouche Casinos ist zulässig! Bei der ersten Anhörung im Millionen-Prozess zwischen dem Deutsch-Türken und den Partouche Casinos vor einem Gericht in Paris, wurde vom Vorsitzenden der Kammer heute die Klageschrift verlesen. Der Richter führte aus, dass „der erfolgreiche Pokerspieler Ali Tekintamgac“ den Partouche Casinos Üble Nachrede und Verleumdung vorwirft, weil man ihn bei der Partouche Poker Tour 2010 wegen angeblicher Manipulationen und Falschspiel disqualifizierte, nachdem er den Final Table erreicht hatte. Dieser Ausschluss ist nach Auffassung von Tekintamgac völlig grundlos erfolgt. Er hätte nicht manipuliert. Partouche hätte ihm vielmehr die Chance genommen, das Turnier zu gewinnen. Dadurch sei Tekintamgac das mögliche Preisgeld für den 1. Platz in Höhe von 1,3 Millionen Euro entgangen. Das Gericht soll die Partouche Casinos zur Zahlung dieser Summe verurteilen. Außerdem will Ali Tekintamgac 200.000 Euro Schmerzensgeld. Durch die Üble Nachrede sei ihm erheblicher Schaden entstanden. Sein Ruf sein schwer beschädigt worden. Das Gericht hat die Klage zugelassen! Ali Tekintamgac, dem die Ausführungen des Vorsitzenden durch seine französische Anwältin übersetzt wurden, nahm sichtlich gelassen die Zulassung seiner Klage zur Kenntnis. Damit bestätigte sich auch die im Vorfeld aufgekommene Vermutung, dass Tekintamgac dieses Verfahren durchaus gewinnen kann. Weitere Informationen folgen. Aus Frankreich berichtet Emmanuel Adam exklusiv in seiner heutigen PokerToday-Sendung über den Prozessauftakt.

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