Hollywood Poker Open: Erik Seidel rauscht am WPT-Titel vorbei


Erik Seidel, den die Final Tables anziehen wie Magneten, setzt seine Erfolgsserie fort und baut gleichzeitig seine Führung in der All-Time-Money-List aus. Bei der Hollywood Poker Open in Lawrenceburg (US-Bundesstaat Indiana) scheiterte er für 155.103 US-Dollar knapp an Mike Scarborough (bekam für den Sieg $273.664). Seidel verpasste damit seinen zweiten WPT Titel nur um Haaresbreite.

Mittlerweile könnte man sagen, dass für Seidel Poker nur noch eine einzige Jagd nach Trophäen und dem großen Geld ist. In diesem Jahr hat er bereits die beachtliche Summe von 4.342.283 US-Dollar durch die erfolgreiche Teilnahme an diversen Pokerturnieren eingenommen.

Einige seiner Erfolge der letzten Monate: Platz 3 beim $5k 6-max NLHE Event der PCA für $46k, Vierter des $25k High Roller Event für $300k, Dritter des High Roller $100k Event der Aussie Millions für $618.139, Sieger des $250k Super High Roller Events für $2,5 Millionen, Fünfter des $5k Heads-up Events der Poker Classic in Los Angeles ($15k), Sieger des $25k High Roller Events für $145k sowie der $25k Heads-up National Championship in Las Vegas für $750k.

[cbanner#2]

Die prestigeträchtigen Hendonmob-Einträge von Erik Seidel reichen bis in das Jahr 1988 zurück. Schon damals setzte sich der introvertierte Ex-Backgammon-Spieler mit Größen wie Stu Ungar, Dan Harrington und Mickey Appleman im legendären Mayfair Club an einen Pokertisch. Wohin geht jetzt seine Reise? In dieser Form muss man Seidel einfach einen großen Erfolg bei der diesjährigen World Series of Poker zutrauen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben