Patrik bezwingt Brandon ohne Mühe im Tennismatch

Die World Series of Poker versetzt die Pokerwelt seit knapp über einer Woche in helle Aufregung. Natürlich besteht die WSOP nicht nur aus den Events, denn die Side Game Action ist mindestens genauso spannend. Ganz zu schweigen von den unzähligen Wetten, die am Laufen sind. Viele der obligatorischen Prop Bets sind auch schon getätigt, doch bisher gab es noch keine spektakulären Ergebnisse. Zumindest bis gestern.

Auf dem Plan stand das Tennismatch zwischen Patrik Antonius und Brandon Adams. Das Duell der beiden Poker-Pros wurde lange im Vorfeld angekündigt und sorgte für reichlich Spekulationen. Antonius sah sich weit im Vorteil und bot seinem Gegner eine Quote von 11:1 an.

Brandon Adams konnte nicht widerstehen und nahm das Angebot an. Von sich selbst sagte Adams, er habe niemals das College-Level erreicht, wobei im Gegensatz Antonius einer der Top Junioren Finnlands war. Das Match fand im International Tennis Center von Las Vegas satt und einige Pokerspieler und Blogger waren vor Ort. Leider gibt es anscheinend keine Aufzeichnung und lediglich Matthew Parvis versorgte die Community mit einem Bild.

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Patrik Antonius erwischte den besseren Start und dann auch noch das bessere Ende. Schnell war der Finne mit 3-0 in Führung und benötigte nicht lange, um den ersten Satz mit 6-0 zu holen. Brandon Adams zog einen Trainer zu Rate und konnte im zweiten Satz mit 1-0 in Führung gehen, sodass es kurzzeitig spannend wurde. Allerdings wirklich nur „kurzzeitig“ denn Antonius lief heiß, holte sich den zweiten Satz mit 6-1 und kassierte so die $20.000 Wett Einsatz von Adams. Der hatte auch noch Side Action laufen und ließ sich das Trainingsmatch somit bis zu $30.000 kosten.

Brandon Adams kommentierte: „Mein geistiger Zustand war das Gegenteil von ‚fließend‘. Alle Gedanken, die ich in den letzten sieben Monaten zu diesem Match hatte, blockierten mich. Ich hätte mehr Spiele unter solchem Druck spielen sollen, denn es ist ein total anderes Spiel. Ich bin einfach nicht daran gewöhnt wenn das Spiel so ‚juiced up‘ ist.

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