WSOP Event #25: Entscheidung vertagt – Sexton und Viox müssen Pause machen

Die von vielen Spielern kritisierte ‚Ten Level Rule‘ beendete das Finale beim $1.500 Seven Card Stud High-Low vorzeitig, sodass erst heute Abend die Entscheidung fallen wird. Die Macher der World Series of Poker haben in diesem Jahr die Regel eingeführt, damit die Tage nicht zu lang werden.

In den letzten Jahren war es nicht unüblich, dass das Bracelet erst in den frühen Morgenstunden ausgespielt wurde. Sehr zum Unmut des Personals und der Blogger. Hinzu kommt sicherlich, dass die WSOP vor allem auch Zuschauer ins Casino locken soll und es kaum noch Railbirds in den Stunden kurz vor Sonnenaufgang gab. Doch zurück zu Tag 3 bei Event #26 der laufenden WSOP.

Gestartet wurde mit 23 verbliebenen Spielern, sodass erst einmal auf Größe des Final Tables runter gespielt werden musste. Dies dauerte in etwa sechseinhalb Stunden. An der Bubble erwischte es David Warga, der sich das Bracelet in dieser Disziplin im Jahr zuvor geholt hatte und die Chance auf das Double somit verpasste.

[cbanner#2]

So ging es dann an den Final Table:

Seat 1 Chris Viox 135.000
Seat 2 Sean Urban 320.000
Seat 3 Mike Sexton 308.000
Seat 4 Tyson Marks 545.000
Seat 5 Hernan Salazar 258.000
Seat 6 Cory Zeidman 692.000
Seat 7 Gerard Rechnitzer 68.000
Seat 8 Hakon Lundberg 294.000
Limits: 15.000/30.000

Lange blieben die Spieler nicht zusammen. Hernan Salazar erwischte es, als er am River seine letzten Chips in die Mitte brachte und mit Assen ohne Low den Pot an Mike Sexton (8-7 Low; Foto unten) und Cory Zeidman (Two Pair) abtreten musste.

Sean Urban belegte Rang sieben. Der US-Amerikaner hatte bis zur 7th-Street gerade mal ein Paar Vierer und einen gebusteten Low-Draw, sodass Chris Viox mit Siebenern den Pot scoopte.

Platz sechs ging an Cory Zeidman, der auf der 6th-Street die letzten Chips in den Pot legte. Beim Showdown zeigte der US-Amerikaner AsKh|8s2d2h5s|Ad, musste sich jedoch dem Full House von Gerard Rechnitzer geschlagen geben.

Tyler Marks ging wenig später auf der 3rd-Street mit Kc5h|4d All-in. Hakon Lundberg hielt Ac8s|8c dagegen und baute zum Two Pair aus, während Marks mit Ace-High ohne Low an die Rails musste.

Kurz, nachdem die Limits auf 40.000/80.000 (Ante: 10.000) angehoben wurden, ging es in das Heads-up. Innerhalb von wenigen Minuten verabschiedeten sich Lundberg und Rechnitzer. Hakon Lundberg ging auf der 3rd-Street All-in, traf jedoch mit 8c6s|5h nur eine weitere [8x] während Viox seine Split Kings zu einem Two Pair ausbaute.

Gerard Rechnitzer brachte seine letzten Chips auf der 5th-Street und einem Flush-Draw in die Mitte. Sexton callte mit KsQd|KcQh und traf sogar noch sein Boat am River.

So ging es nach rund elf Stunden in das Heads-up. Sexton führte mit 1,465 Millionen knapp vor Chris Viox (1,265 Millionen). Sexton baute seine Führung kurzweilig aus, musste dann jedoch Viox vorbeiziehen lassen.

Chris Viox (Foto) holte dann einen Monsterpot mit Two Pair (Kings & Queens) gegen Sextons Asse (inklusive gebusteten Flusdraw), sodass es schon nach einem Sieg für ihn aussah. Doch Sexton konnte aufdoppeln und sich bis zum Ende des Blindlevels über Wasser halten.

Danach wurde eingetütet und so geht es heute Abend zurück an den Tisch:

Chris Viox: 2.260.000 in Chips
Mike Sexton 470.000 in Chips
Limits: 60.000/120.000; Ante: 15.000; Bring-in: 20.000;

Für Mike Sexton wäre es das zweite Bracelet seiner Karriere, für Chris Viox das Erste.

Buy-in: $1.500
Teilnehmer: 606
Preisgeld: $818.100

—> Payouts

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben