WSOP Event #27: Daniel Idema ist nicht immer nur die Brautjungfer

Ein weiteres Bracelet ist bei der World Series of Poker ausgespielt und der Name des Trägers lautet Daniel Idema. Der Kanadier landete zum zweiten Mal in Folge bei diesem prestigereichen Turnier im Heads-up, konnte jedoch im Gegensatz zum Vorjahr, endlich den großen Wurf landen.

Tag 3 bei der $10.000 Limit Hold’em Championship begann mit 14 verbliebenen Spielern, sodass zunächst einmal fünf von ihnen das Feld räumen mussten, damit es an den offiziellen Final Table gehen konnte.

An der Bubble erwischte es Hoyt Corkins (10./$28.990). Der ‚Cowboy‘ – im Übrigen dieses Mal mit Baseballcap – brachte seine letzten Chips vor dem Flop in die Mitte. Mit Qc9d trat der Poker-Pro gegen die roten Schneemänner 8h8d von Steve Landfish an und verpasste das Board.

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So verteilten sich die Chips zu Beginn des Finales:

1 Daniel Idema 977.000
2 Steve Landfish 649.000
3 Matthew Gallin 514.000
4 Justin Smith 484.000
5 Domenico Denotaristefani 461.000
6 Barry Greenstein  428.000
7 Isaac Haxton 409.000
8 Richard Brodie 384.000
9 Nick Schulman 252.000

Shorty Nick Schulman war der erste Spieler, der gehen musste. Auf dem Flop 7c4d8d war der US-Amerikaner mit 9h9s All-in, war jedoch in schlechter Ausgangslage, da Barry Greenstein 7s7h ein Set gefloppt hatte. Keine Wunderkarten für Schulman, der sich verabschiedete. Greenstein kümmerte sich wenig später auch noch um Richard Brodie, der im Preflop Duell mit Qh4h gegen Ah8c unterlag.

Kurz nachdem sich Isaac Haxton verabschieden musste – er unterlag mit TcTd gegen AdJd von Landfish – wurden einmal mehr die Limits hochgeschraubt. Blindlevel 28 brachte Bettinglimits von 40.000/80.000, was den Druck auf die Spieler natürlich erhöhte.

Justin Smith ließ Greenstein zweimal aufdoppeln, bevor er gegen ‚Bear‘ rausflog. Smith war short-stacked und pushte mit 8s5h, Greenstein hielt AhJd, was genug war, um das Board voller Blanks zu schlagen.

Ein richtig fieser Bad Beat kostete Domenico Denotaristefani dann das Turnierleben. Mit 4d4h floppte der US-Amerikaner das Set und wurde von Steve Landfish per 3-Bet All-in gesetzt. Landfish zeigte 9c9h und traf auf dem River 5d7d4cJh9s das höhere Set.

Die Limits lagen mittlerweile bei 60.000/120.000 was bedeutete, dass der durchschnittliche Stack weniger als zehn Big Bets enthielt. Innerhalb von nicht einmal 60 Minuten fiel so die Entscheidung. Steve Landfish rannte preflop mit AsQh in die Asse von Matthew Gallin.

Barry Greenstein (Foto oben) belegte Rang drei, als er recht unglücklich seine letzte Hand verlor. In der Mitte lag 4h4d3c, Greenstein eröffnete und Gallin setzte ihn All-in. Der Team PokerStars Pro callte mit QcTd, was jedoch mehr als genug war, um Gallins Ts5s zu schlagen. Lady Luck zeigte ihr launisches Gemüt und zauberte die 5h auf dem River, sodass es in das Heads-up ging.

Matthew Gallin hielt 900.000 in Chips und Bully Idema 3.660.000. Dementsprechend kurz war auch das Duell. In der letzten Hand ging Gallin per 3-Bet und 8d8h All-in, Daniel Idema (Foto) callte mit As9d und das Board lief mit Kh9s5d2h6h zum Turniersieg für den Kanadier aus.

Hier die Payouts:

1 Daniel Idema $378.642
2 Matthew Gallin $233.944
3 Barry Greenstein $169.512
4 Steve Landfish $125.120
5 Domenico Denotaristefani $94.029
6 Justin Smith $71.897
7 Isaac Haxton $55.908
8 Richard Brodie $44.207
9 Nick Schulman $35.519

Buy-in: $10.000
Teilnehmer: 152
Preisgeld: $.428.800

—> komplette Payouts

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