AGCC distanziert sich per Presseschreiben von Gambling City

Wie wir gestern berichteten, führte Lars Eggers von GamblinCity.net ein Interview mit Werner Bers. Der vermeintliche Experte für internationale Glücksspiel Behörden soll für die Alderney Gambling Control Commission tätig sein und hat über die Gründe für den Lizenzentzug von Full Tilt Poker gesprochen.

Die Alderney Gambling Control Commission hat jedoch prompt darauf reagiert und ein Presseschreiben veröffentlicht. In diesem steht ganz deutlich, dass dieses Interview in keinem Zusammenhang mit der AGCC steht:

Zuwider den aktuellen Meldungen, die in den Medien kursieren, hat die AGCC keine Statements eines Rechtsbeistandes in dieser Sache genehmigt. Die AGCC besitzt kein Wissen über Kommentare, die vom Editor von GamblingCity.net einem Herrn Werner Bers zugeordnet wurden […] und bestreitet die Richtigkeit seines Statements.

Also darf wieder spekuliert werden, warum die AGCC Full Tilt Poker die Lizenz entzogen hat. Als mögliche Gründe gilt neben den Problemen mit dem Department of Justice (DoJ), vor allem die mangelnde Liquidität des Unternehmens. Seit dem 15. April warten Spieler auf ihr Geld und die Gerüchte, dass Ray Bitar mit Spielergeldern an der Börse gezockt haben soll, werden immer lauter.

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Antanas ‚Tony G‚ Guoga hat sich zu diesem Thema auch mal wieder zu Wort gemeldet und ließ über Twitter verlauten „Es gibt Fakten, die daraufhin deuten, dass FTP diese Woche ihren Kredit stunden will. Irische Anwälte haben sich der Sache angenommen und verlangen dass Pocket Kings zahlt oder Bankrott anmeldet.

Seitens Full Tilt gibt es ohnehin keine Aussage. Sollte der Deal mit den europäischen Investoren nicht bald unter Dach und Fach sein und Tony G mit seiner Aussage recht behalten, dann sieht es leider doch sehr düster für die Spieler von Full Tilt Poker aus und auch private Klagen gegen das Unternehmen, würden kein Geld locker machen.

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