Full Tilt Poker – Die Affiliates ziehen ihre Bilanz

Die großen Poker Seiten haben seit dem Black Friday ordentlich Traffic eingebüßt und von den vier betroffenen Seiten scheint lediglich PokerStars gut davon gekommen zu sein. Bei Absolute Poker und UB gingen die Spielerzahlen in den Keller und auch Full Tilt Poker hatte herbe Verluste zu beklagen.

Natürlich spüren diesen Rückgang auch die unzähligen Affiliates und das nun bei Full Tilt seit dem Shutdown vor einer Woche der Betrieb völlig eingestellt ist, hat diesen Firmen einen weiteren Schlag versetzt. Diese müssen sich nun neu orientieren und ihre Kunden beruhigen.

Viele Spieler, die nicht professionell spielen, machen keinen Unterschied zwischen FT und den anderen Seiten. Sie hören nur von einer Seite, die geschlossen wurde und […] überlegen nicht einmal, welche Gründe es hierfür gab“, so Stamen Gortchev von Igrach, eine der größten Affiliate-Seite von Europa.

Einige Affiliates versuchen nun gezielt, die Spieler für die europäischen Poker Rooms zu gewinnen, da hier bei vielen Kunden das Vertrauen höher ist. Karim Wilkins von RakeTheRake.com bestätigt dies in einem Interview: „Als ein Affiliate erleiden wir natürlich Verluste. Die Lösung hierfür ist, mit unseren Spielern in Verbindung zu bleiben und ihnen klarzumachen, dass die Räume bei denen sie spielen sicher sind.

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Karim Wilkins hofft darauf, dass man zukünftig mehr Transparenz seitens der Banken und Poker Rooms bekommt und so eine Auszahlungsproblematik, wie es derzeit bei Full Tilt Poker gibt, verhindert wird: „Wenn die Räume wirklich zeigen können, dass sie zweckgebundene Konten haben und dies auch von anerkannten Gutachtern bestätigen lassen, dann würde dies das Vertrauen langsam wieder zurückgewinnen.

PokerNews.com hat schon Anfang Juni seine Zusammenarbeit mit Full Tilt Poker beendet und sich so einiges an Ärger erspart. Zwar hat FTP seine Affiliates weiterhin bezahlt, doch mit seinen derzeitigen Problemen ein sehr schlechtes Licht auf die gesamten Poker Anbieter geworfen.

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