Casinos Austria ziehen sich aus Projekt in Liechtenstein zurück

Wie bekannt wurde, steigt Casinos Austria aus dem geplanten Casino Vaduzerhof aus. Der österreichische Konzern wollte zusammen mit dem Unternehmen Casino Vaduzerhof AG das alte Areal des ehemaligen Vaduzerhofes mit einem Casino und Hotel Komplex bebauen.

Casinos Austria hatte sich gemeinsam mit dem Unternehmer Wolfgang Egger (Casino Vaduzerhof AG) Anfang März um die ausgeschriebene Lizenz für eine Spielbank beworben. Doch die beiden Parteien kamen auf keinen gemeinsamen Nenner. „Unser Partner wollte das Projekt in eine Richtung weiterentwickeln, die nicht der ursprünglichen Vereinbarung und unserer Intention entspricht“ so Martin Himmelbauer, Sprecher bei Casinos Austria.

Liechtenstein hat im Vorjahr das seit 1949 bestehende Glücksspielverbot aufgehoben und nun wollen natürlich die Casinos Fußfassen. Casino Vaduzerhof AG will ein Hotel mit über 100 Zimmern sowie einem Wellnessbereich, einem Restaurant und eben ein Casino in Vaduz errichten. Die Spielbank sollte von Casinos Austria betreut werden.

Nach deren Ausstieg ist nun die Spielbank Baden AG im Gespräch, um die Lücke zu füllen. Allerdings wäre eine Glücksspeilkonzession befristet und das Liechtensteiner Glücksspielgesetz sieht vor, dass bis zum Vorliegen eines Berichtes in sechs Jahren nur eine einzige Spielbank bewilligt wird.

Eine weitere Hürde ist die massive Besteuerung, die zwischen 12,5% und 40% liegen wird und per progressiven Tarif berechnet wird. Damit würde mit steigenden Erträgen auch der Steuersatz steigen.

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