Die FTP-Krise: Wird der Deal jetzt unterzeichnet?

Nachdem diese Woche ein „Insider“ im Forum auf 2+2 erklärte, dass der Deal zwischen Full Tilt Poker und europäischen Investoren nahezu perfekt sei, soll laut egrmagazine.com der Deal bereits nächste Woche unterzeichnet werden!

Ein Anwalt seitens Full Tilt teilte dem egrmagazine.com mit: “My hope is as the company formalises a deal with the European investors the terms include paying back the players, and we’d like to think this will help take care of the class action suit and any copycat suits on the table. Part of the deal with [the][investors] will hopefully be a settlement of the DoJ case – [they][have] met with Alderney and France already and will be meeting with the DoJ”. Laut seinen Ausführungen hofft er, dass durch die Zusammenarbeit mit den europäischen Investoren endlich die Spieler ausgezahlt werden können. Auch auf eine Einigung mit der DoJ wird hingearbeitet. Mit der AGCC und ARJEL hätte man sich schon in Verbindung gesetzt.

Leider konnte der Anwalt keine Angaben zu den Investoren geben, lies jedoch vermelden, dass sie wohl aus dem Finanzsektor kämen. Bisher hätten sie allerdings noch keine Erfahrung mit Online-Glücksspiel gemacht. Des Weiteren ging er auf die Gerüchte ein, dass Ray Bitar nicht mehr der CEO von FullTilt sei. “We can completely deny the reports that Ray Bitar is no longer CEO. In fact that [rumour] really ruined his day yesterday. It doesn’t help anyone for sites to be reporting news that’s not true.” Es sei also nicht wahr gewesen, dass Ray Bitar nicht mehr als CEO fungiert. Die unwahre News hätte Bitars Tag gestern versaut.

Sollte der Deal tatsächlich über die Bühne gehen und die AGCC die Lizenzen wieder freigeben, dann stellt sich aber noch die Frage, wieviel Vertrauen die Spieler noch in Full Tilt setzen. Was passiert, wenn alle Grinder gleichzeitig auscashen? Ist da das nächste Problem vorprogrammiert? Seitens Full Tilt Poker gab es seit dem Black Friday immer noch keine konkrete Stellungnahme zu all den Vorfällen.

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