„This isn’t ‚Nam. There’r Rules“ – Carter Gill aus den Caesars Casinos verbannt

Die World Series of Poker ist bekannt dafür, dass die unzähligen Regeln für viel Ärger sorgen. Zumindest bei den Amateuren, No-Names und wenig bekannten Poker-Pros. Für Stars wie Phil Hellmuth wird hier schon oft ein, wenn nicht gar zwei, Augen zugedrückt.

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Diese Erfahrung musste nun auch Carter Gill machen. Der Poker-Pro hat jedoch keine Turnierregel gebrochen, sondern wurde wegen eines Zwischenfalls aus dem Hotel geworfen und gleichzeitig aus allen Casinos von Caesars Entertainment verbannt. Zu dumm, dass Carter Gill damit auch für die WSOP gesperrt wurde und an Tag 2a des Main Event nicht weiter spielen durfte. Der Stack des Pros startete im Mittelfeld, konnte jedoch den gierigen Händen des Dealers nicht lange Widerstand leisten und war bald aufgebraucht.

Carter Gill versuchte per Twitter mit Offiziellen der WSOP in Kontakt zu kommen, um doch noch spielen zu dürfen, doch Turnierleiter Jack Effel schien nichts an der Situation ändern zu können, da ihm seine „Hände gebunden“ wären.

Was vorgefallen war, ist nicht ganz klar. Carter Gill hat die Kleider einer Freundin aus dem Fenster des Rio All Suite Hotel geworfen und damit ihren Unmut geweckt. Gerüchten zufolge soll diese einen Freund bei der Casino Sicherheit haben und so einen Rauswurf bewirkt haben.

Poker-Pro Gill sagte zu diesem Thema nur, dass die Kleider aus dem Fenster nicht mit dem Ärger zu tun haben und Caesars sein Hausrecht nutzt und nicht einmal einen Grund benötigt. Des weiteren gab Carter an, dass die Vorwürfe lächerlich seien und er sich nun einen Anwalt nimmt.

Allerdings ist Carter Gill alles andere als ein Unschuldslamm und hatte schon mehrfach Ärger mit Justiz und Obrigkeit. Der 25-Jährige musste im Januar 2010 für zwei Wochen hinter Gitter, 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und eine $5.000 Strafe zahlen, weil er mehrfach angetrunken Auto gefahren ist. Im September des gleichen Jahres wurde er beim River Shootout Poker Tournament im WinStar Casino rausgeworfen, weil er unter Alkoholeinfluss zu laut wurde (Gill bestreitet auch hier die Vorwürfe). Im Februar 2011 wurde Gill dann einmal mehr von der Polizei aufgegriffen (siehe ‚Mug Shot‘) und einmal mehr ‚gesiebte Luft‘ atmen.

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