Full Tilt Poker: Aufkauf durch 888, Bwin.Party und Playtech?

Ein neues Gerücht Full Tilt Poker betreffend macht derzeit die Runde. Leon Daniels von Canadian-Poker.ca vermutet, dass hinter der £250.000 Zahlung an die Alderney Gambling Control Commission eine Gruppe von Pokeranbietern steckt. Namentlich werden 888 Poker, Bwin.Party sowie Playtech genannt.

Wären diese Firmen die (neuen) Investoren, wäre das Ende von Full Tilt wohl besiegelt. Denn die drei Unternehmen sind lediglich an der Spieler Datenbank interessiert und würden nur die Kunden von FTP in ihre Rooms integrieren wollen.

Allerdings muss auch ganz klar gesagt werden, dass man der Aussage von Leon Daniels keine all zu große Beachtung schenken sollte. Denn Canadian-Poker.ca ist eine Affiliate-Site, die 888 Poker, Party Poker und Bwin Poker als ihre Top 3 Empfehlungen gelistet hat.

Dennoch ist das Gerücht insofern spannend, da ein Aufkauf von Full Tilt seitens anderer Pokerrooms durchaus Sinn macht. Der Ruf der Marke ist enorm geschädigt und sollte ein Investor tatsächlich FTP wieder ans Netz bringen wollen, müsste er den Kunden einiges bieten.

Um das Vertrauen wieder herzustellen, müssten Leute wie Ray Bitar oder Howard Lederer ihren Hut nehmen und die geben das Ruder wohl nicht so einfach aus der Hand. Zudem müsste endlich Transparenz geschaffen werden und es müsste klar sein, welches Pros , was wussten und welche Entscheidungen trafen.

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Daher wäre ein Kauf der Players Database durch einen anderen Pokeranbieter eine elegantere Lösung, zumindest kämen die Spieler wieder an ihr Geld. Bwin.Party wurde in diesem Zusammenhang auch schon ein paarmal genannt. Allerdings ist dies eine logische Vermutung, denn als Nummer zwei auf dem Online Poker Markt, wird Bwin.Party alles versuchen, um weiter zu PokerStars aufzuschließen.

Playtech ist zumindest auch ein ganz spannender Name, denn die Mutterfirma von iPoker, hat vor Kurzem einen Deal in Kalifornien unterzeichnet und steht mit einem Fuß auf dem US-Markt. Sollte es eine ‚Intra State Lösung‘ im US-Bundesstaat Kalifornien geben, könnte Playtech von dort aus die Spieler in den USA bedienen.

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