Girah Skandal: Lock Poker geht nun juristisch gegen ihren Ex-Pro vor

Der Skandal um das ehemalige ‚portugiesische Pokerwunderkind‘ José Macedo ist noch lange nicht beendet. Lock Poker hat nun angekündigt, juristische Schritte gegen ihren ehemaligen Poker-Pro einzuleiten. Room Manager Eric Lynch kommentierte: „Lock [Poker] unternimmt derzeit rechtliche Schritte gegen José, also sind wir nicht imstande umfangreiche Kommentare diesbezüglich abzuliefern. Wir wissen auch, dass dauerhaftes Schweigen die Leute nur dazu bringt, irgendwelche Vermutungen anzustellen. […] [Deswegen] halten wir euch über den aktuellen Prozess auf dem Laufenden.

Dass es den Leuten von Lock Poker jedoch ernst ist und Josè Macedo sehr hart bestraft werden soll, ließ Lynch allerdings schon durchscheinen: „Was vorgefallen ist, verstößt gegen die wichtigsten Grundsätze unserer Unternehmensphilosophie und wir wollen [daher] unsere rechtlichen Möglichkeiten bis zum Äußersten ausreizen.“

José Macedo hat den Bogen weit überspannt und seine Gaunerei gegenüber seinen Schülern war anscheinend nur die Spitze des Eisberges. Account-Sharing, Multi-Accounting und Chip-Dumping, die seine Gewinnstatistiken aufpolieren sollten, sind schlicht und einfach (schwerer) Betrug.

Bisher kamen betrügerische Spieler mit Sperren auf den Plattformen davon und ‚lebenslang‘ waren nur die wenigsten dieser Strafen. Immer wieder wurden auch renommierte Spieler beim Hintergehen erwischt, wurden jedoch niemals juristisch belangt. Würde Lock Poker tatsächlich seinen ehemaligen Starspieler vor Gericht bringen, wäre dies ein ganz klares Signal für die ganze Pokerwelt.

[cbanner#2]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben