Mike McDonald gewinnt EPL Main Event


Der Final Table des $20,000 Epic Poker League Events in Las Vegas hat nach ca. 12 Stunden Spielzeit einen Gewinner gefunden. Kein geringerer als der Kanadier Mike „Timex“ McDonald konnte sich den Sieg am stark besetzten Final Table sichern und das Preisgeld in Höhe von $782,410 mit nach Hause nehmen.

Bereits nach 20 Minuten musste zuerst der zweifache Braceletsieger Dutch Boyd den 8-handed Final Table verlassen. Nach Raise und Reraise gegen Erik Seidel ging am Flop von 4c3h3s sein gesamter Stack mit JhJs in die Mitte. Seidel callte mit AcAd und der Turn besiegelte Boyds Ausscheiden schnell mit dem Ah. Für Platz 8 bekam der Amerikaner $57,530 Preisgeld. Nur vier Hände später erwischte es dann den letzten verbliebenen Qualifier. Der als Shortstack gestartete Sean Getzwiller war mit AhKc Preflop All In und wurde von Mike McDonald gecallt, der KdKh hielt. Auf einem Board von 7h6h4s8sQs kam keine Hilfe für Getzwiller, der sich mit $69,040 und einem direkten Buy In für das nächste EPL Main Event trösten musste.

Fabrice Soulier sorgte anschließend für die nächste Eliminierung. Er callte das All In von Isaac Baron, der zu dem Zeitpunkt nur noch knapp 12 Big Blinds hielt.

Baron QsTs
Soulier AhTc

Das Board brachte AdKc9s8s2c und Baron verließ das Turnier mit $92,050 Preisgeld auf Platz 6.

Kurze Zeit später war es dann wieder der Französische Braceletgewinner, der einen Spieler vom Tisch nahm. Nach einem Raise von Erik Seidel ging der Amerikaner Nam Le mit seinen letzten 196,000 Chips All In. Soulier callte am Button und Seidel muckte seine Hand.

Le AsKh
Soulier JhJs

Auf dem Flop von Jd9c7c traf Soulier sofort sein Set, was gleichbedeutend mit dem Ausscheiden auf Platz 5 für Nam Le war. Immerhin bekam er dafür noch $126,570.

In der Folge holte sich Fabrice Soulier dann auch den Chiplead, musste ihn aber kurz nach der Dinnerbreak wieder abgeben. Mike McDonald hatte dabei das Glück gleich zweimal gegen den Franzosen verdoppeln zu können. „Timex“ war beide Male mit Pocket Fours Preflop All In und schaffte es jeweils ein Set zu floppen. Anschließend waren beide Spieler ungefähr bei 1 Mio in Chips, der Australier David Steicke hielt ca. 2 Mio und für Erik Seidel blieben noch 800.000 übrig.

In der 169. Hand des Final Tables schied Seidel dann auch aus. Er pushte mit Pocket Fives All In, dahinter ging Fabrice Soulier ebenfalls All In und zeigte Pocket Nines. Diese sollten auch halten, was zur Folge hatte, dass Erik Seidel den Tisch auf Platz 4 verlassen musste und weitere $184,100 zu seinen beeindruckenden Livewinnings 2011 addieren konnte.

Ebenfalls ein gutes Jahr hat Fabrice Soulier, den es letztendlich auf dem dritten Platz erwischte. Im Battle of the Blinds zog er gegen Mike McDonald den Kürzeren, als er mit AhTh gegen AcQd des Kanadiers lief. $299,160 Preisgeld kann Soulier dadurch mit nach Frankreich zurücknehmen.

Zu Beginn des Heads Ups sahen die Chipcounts dann wie folgt aus:

David Steicke – 2,845,000
Mike McDonald – 2,005,000

Zuerst passierte 20 Minuten lang nicht viel, ehe Mike McDonald bei Blinds von 20,000/40,000 die vorentscheidende Hand gewinnen konnte. Das Preflop All In von McDonald mit 6d6s callte Steicke mit AcQh. Das Board kam JcJh4h5dKc und McDonald hatte anschließend mit 4,6 Mio zu 230,000 einen enormen Chiplead. David Steicke kämpfte sich nochmal zurück, indem er zweimal verdoppeln konnte, schlussendlich reichte es allerdings trotzdem nur für Platz 2. In der letzten Hand des Turnier war Steicke mit Ks2c gegen Ad4h von McDonald All In. „Ace high“ sollte am Ende reichen und Mike McDonald war somit um $782,410 reicher. Nur 24 Stunden vor seinem 22. Geburtstag machte sich der EPT-Dortmund Gewinner von 2008 somit selber sein größtes Geschenk.


Hier nochmal die Payouts des Final Tables im Überblick:

1. Mike McDonald $782,410
2. David Paul Steicke $506,260
3. Fabrice Soulier $299,160
4. Erik Seidel $184,100
5. Nam Thien Le $126,570
6. Isaac Baron $92,050
7. Sean Getzwiller $69,040
8. Dutch Boyd $57,530

[cbanner#2]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben