Die geheimen Casinopläne der jordanischen Regierung

Fast auf der ganzen Welt gibt es Casinos und die Glücksspielindustrie setzt Milliarden um. Viele Staaten heißen daher die Spielbanken willkommen, sichern diese doch massive Einnahmen durch Steuerabgaben. Nicht selten fließen auch Schmiergelder, um die richtigen Weichen zu stellen, wenn ein Casino erbaut werden soll und dies nicht ohne weiteres möglich ist. So anscheinend auch in Jordanien.

Wie The Guardian berichtet ist Premierminister Maarouf al-Bakhit (Foto) in den Skandal um das Red Sea Casino verwickelt. Der Bau dieses Megacasinos wurde 2007 von der Regierung genehmigt, obwohl Glücksspiel in dem arabischen Staat verboten ist. Der damalige Minister für Tourismus, Osama Dabbas, musste deswegen abtreten während Maarouf al-Bakhit ungeschoren davon kam.

Nun hat die britische Zeitung geheime Dokumente vorliegen, die beweisen, dass es al-Bakhit war, der das Okay für den Bau gab. Der Premierminister soll Millionen an Schmiergeldern kassiert haben, bestreitet bisher jedoch die Vorwürfe. Für eine kürzlich entfachte Anti-Korruptions Debatte war dies der nötige Treibstoff und der Vorfall hat sich zu einem ‚Casinogate‘ entwickelt. Landesweit gibt es schon Proteste und Rücktrittsforderungen werden immer lauter.

Das ‚Dead Sea Casino‘ Projekt ist wegen der Enthüllungen derzeit auf Eis gelegt worden, was Jordanien teuer zu stehen kommen könnte. Der von al-Bakhit unterzeichnete Vertrag läuft auf 50 Jahre und sollte dieser nicht erfüllt werden, würde der Staat mit über einer Milliarde Euro haften.

Als ob das nicht schon genug Ärger wäre, gibt es noch weitere Verträge, die den Staat zum Bau von zwei weiteren Casinos verpflichtet. Diese stammen aus dem Jahr 2003 und sind unter Premier Faisal al-Fayez zustande gekommen. Beide Verträge wurden mit der Ayla Corporation unterzeichnet, hinter der Khaled al-Masri steht. Der Geschäftsmann wird ‚erstaunlicherweise‘ auch mit dem Vertrag aus 2007 in Verbindung gebracht.


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