US-Wirtschaft: Lichtblicke in Las Vegas, dunkle Wolken über Atlantic City

Während in Asien der Glücksspielmarkt wie eine Hummel auf einer Sommerwiese brummt, müssen die Casinos in den USA um das Überleben kämpfen. Doch die neusten Bilanzen zeigen, dass es ein wenig bergauf geht, zumindest teilweise.

In Las Vegas scheint die Wirtschaftskrise langsam überwunden zu sein und im gesamten Glücksspielstaat Nevada verbuchten die Casinos in den Sommermonaten erfreuliche Gewinne. Sogar die kleineren Casinos außerhalb von Sin City, legten ordentlich zu.

Bemerkenswert sind auch die Zahlen im Downtown Bezirk von Las Vegas. Dort gingen beispielsweise die Gewinne im Juli im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 10% nach oben. Die Spielpaläste am Strip konnten zwar nur weniger zulegen, sind jedoch immer noch das Zugpferd für Las Vegas.

Dies zeigt auch eine weitere Meldung aus Las Vegas. Der Octavius Tower des Caesars Palace soll nun nach zwei Jahren Baustopp, endlich komplett fertiggestellt werden. Der Bau bei diesem Milliardenprojekt wurde 2007 gestartet, doch vor der Fertigstellung aufgrund der geringen Nachfrage an Hotelzimmer im Januar 2009 auf Eis gelegt.

Nun gab Caesars Entertainment bekannt, dass der nur teilweise genutzte Gebäudekomplex fertiggestellt wird und am 2. Januar 2012 eröffnet wird. Diese Meldung erhielten zumindest die Clubmitglieder, denn ab sofort können Zimmer reserviert werden.

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Ganz anders sieht es da in Atlantic City aus. Die dreitägige Zwangsschließung aufgrund des Hurrikan Irene Ende August verursachte ordentliche Einbußen bei den Gewinnen. Insgesamt gingen die Einnahmen bei den elf Casinos um 20% zurück, was ein Negativ Rekord ist.

Eine weitere Hiobsbotschaft veröffentlichte das Wall Street Journal. Das Resorts Casino Hotel in Atlantic City, welches im vergangenen Jahr übernommen wurde, versucht Geld zu sparen und zahlt neuen Mitarbeitern deutlich weniger. Bis zu 40% weniger Gehalt gibt es für die neuen Angestellten, was natürlich die gesamte Belegschaft verunsichert. Auch die anderen Casinomitarbeiter in Atlantic City befürchten, dass bei ihrem Gehaltsschecks ebenfalls der Rotstift angesetzt wird.

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