Sind ‚Subscription Poker Sites‘ eine Alternative für US-Spieler?

Seit dem Black Friday sind die Spieler aus den USA bei den meisten Poker Rooms vom Spielbetrieb ausgeschlossen und lediglich wenige Online Portale akzeptieren derzeit noch US-Kunden. Die Zahlen bei Poker Scout sprechen jedoch auch eine deutliche Sprache und zeigen, dass dieses Angebot nur von wenigen Amerikanern wahrgenommen wird. Zu groß ist wohl die Angst, die Bankroll könnte eingefroren werden.

Als legale Alternative gibt es die ‚Subscription Poker Sites‘. Diese Online Poker Räume umgehen das Gesetz, da sie kein Echtgeldspiel anbieten. Zwar gibt es eine monatliche Gebühr (engl. Subscription), doch diese wird als Mitgliedschaftsbeitrag angegeben und steht somit nicht im Zusammenhang mit den Preisen, die es zu holen gibt. Diese werden durch Sponsoren gestellt und bei Turnieren oder über Leaderboards ausgespielt.

Eine der bekanntesten dieses Sites ist der Club WPT. Hinter dem Produkt steht die World Poker Tour und damit PartyPoker, genauer gesagt bwin.party, und für $19.95 monatlich können Spieler um Preise im Gesamtwert von $100.000 spielen.

Natürlich ist es das Ziel die Kunden zu ‚richtigen‘ Echtgeldspielern zu machen, sobald der US-Markt reguliert ist. John George, Geschäftsführer bei Gold Rush Poker sagte hierzu in einem Interview: „Es ist nicht die Frage ob Online Poker legalisiert wird. Es ist die Frage wann. Wir sind im Moment die erste Wahl für amerikanische Spieler und haben strategische Abkommen mit mehreren Industrieführern geschlossen, um sicher zustellen, dass GoldRushPoker.net zu einem allgemein bekannten Namen werden.

Die Regulierung in den USA ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit. So will beispielsweise noch heute die American Gaming Association ihren ‚Code of Conduct for Online Poker‘ bekanntgeben. Die AGA versucht durch Lobbyarbeit in Washington Online Poker Salonfähig zu machen und steht hinter der Rockefeller Online Bill, die demnächst vorgestellt werden soll.

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