Full Tilt Poker: Negreanu hat gut lachen & Hinkle nimmt es locker

Während die meisten Kunden von Full Tilt Poker noch zittern und um ihr Geld bangen, nehmen es einige Pokerprofis recht locker, was die Probleme bei dem Online Anbieter angeht. So äußerte sich beispielsweise Daniel Negreanu in einem Interview hauptsächlich über die Dummheit von Howard Lederer und Ray Bitar. Und Blair Hinkle, der seit seinem Erfolg beim FTOPS Main Event mehr als eine Million auf FTP liegen hat, zeigt sich ebenfalls ziemlich entspannt.

Der US-Amerikaner schnappte sich im Februar dank eines Deals als Runner-up den größten Scheck und bekam $1.162.949 auf sein Full Tilt Poker Konto gebucht. Da das Auszahlungslimit bei $8.000 pro Tag lag, kontaktierte der Pokerprofi den Support. Doch der meldet sich erst nach über einem Monat und wollte eine Verifikation des Accounts.

Da schon damals bei Full Tilt Poker das Geld knapp war, erhielt Blair Hinkle nach dem Black Friday nicht einmal seine bis dato beantragten $48.000, sodass er von seinem FTOPS-Geld noch keinen Cent in der Tasche hat.

Dennoch ist er recht optimistisch und äußerte sich in einem Interview mit Cardplayer mit: „Die Dinge wäre völlig anders, wenn ich mein Full Tilt Geld hätte, aber gleichzeitig bin ich sehr zufrieden damit, wie es jetzt ist und wo ich mich derzeit befinde.

In etwas deutlicheren Tönen bezog Daniel Negreanu in einem Interview mit PokerTube zum Thema Stellung. Der Team PokerStars Pro hat zwar offiziell nichts mit der Seite am Hut, doch pflegt er private Kontakte, wie beispielsweise zu seinem guten Freund Erik Lindgren. Sein Urteil über Ray Bitar und Howard Lederer ist recht eindeutig. Beide sind „dumm, dumm, dumm ….“ Über den Lederer-Clan zieht der Kanadier besonders her, denn von Howards Schwester Annie Duke, hält er ja ohnehin nichts.

Ab Minute 11  kommt der Kanadier zum Thema Full Tilt Poker. Wer nicht lange spulen möchte, hier eine knackigere Formulierung.

Zu guter Letzt gibt es noch eine Meldung für alle FTP-Spieler aus den USA beziehungsweise Kalifornien. Eine Anwaltskanzlei hat darauf hingewiesen, dass man das verlorene Geld gegebenenfalls von der Steuer absetzen kann. Zumindest wenn das US-Justziministerium Full Tilt Poker ein Ponzi Schema nachweisen kann.

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