ChiliPoker nimmt ersten Schritt in Richtung US-Markt

Die Regulierung des Online Poker Marktes in den Vereinigten Staaten von Amerika rückt immer näher. Kein Wunder, dass Pokeranbieter bereits jetzt ihre Claims abstecken. ChiliPoker hat nun bekannt gegeben ein Büro in Kalifornien zu eröffnen, um ein Spielgeld Poker Netzwerk auf die Beine zu stellen. Sollte der Echtgeldmarkt irgendwann offen sein, wären die Franzosen also schon mit einem Bein in der Tür.

Chiligaming will ein ‚free-to-play social gaming poker network‘ anbieten und damit Betreibern wie beispielsweise Zynga Poker Konkurrenz machen. Dar Aufwand lohnt sich bestimmt, denn Millionen von Kunden spielen täglich die Playmoney Games und kämpfen um virtuelle Chips. Neben Versionen für PC und Mac soll es auch eine Software für Mobile Geräte geben.

Mit diesem Projekt betritt Chiligaming Neuland, denn die Franzosen waren noch nie auf dem US-Markt tätig. Der Start für die Facebook Applikation ist auf den 3. Oktober angesetzt und soll laut Chiligaming Direktor Rohin Malhotra die „technisch am weitesten entwickelte“ Software sein.

Mit dem neuen Sitz in San Francisco schlägt man im Übrigen zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen hat man mit der Stadt am Pazifik einen tollen Standort, um auch auf den boomenden asiatischen Markt Einfluss zu nehmen. Zum anderen ist Kalifornien einer der wenigen US-Bundesstaaten, in dem eine Regulierung von Online Poker vorangetrieben wird.

Sollte das Echtgeldspiel erlaubt werden, benötigt Chilipoker zwar einen Casinobetreiber als Partner, doch ein solcher Deal wäre schnell vereinbart. 888 hat bereits eine Lizenz in Nevada beantragt und mit Caesars einen solchen Partner gefunden. Playtech hat zusammen mit der Scientific Gaming Corporation das Jointventure Sciplay gebildet und will in Kalifornien ebenfalls zunächst mit Playmoney Fußfassen. Als Partner hat sich Sciplay die California Online Poker Association, hinter der wiederum die Morongo and San Manuel Bands of Indians (Anm. Casinobetreiber) stehen, gesichert.

[cbanner#2]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben