Pokerfuse – Wohin ging das Geld bei Full Tilt Poker?

Wie so viele von uns haben sich auch unsere Kollegen von Pokerfuse die Frage gestellt „Wohin ist das ganze Geld von Full Tilt Poker gegangen?“ Das englischsprachige Nachrichtenportal hat sich die Mühe gemacht und alle vorhandenen Informationen in eine kompakte Übersicht gepackt.

In der ersten Grafik geht es um insgesamt $965.500.000, die bei Full Tilt Poker im Umlauf waren. Pokerfuse schätzt rund $300 Millionen müssen noch an Spieler gezahlt werden. Andere Quellen berichten von weniger, allerdings immer noch deutlich über $200 Millionen.

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Die $965,5 Millionen sind jedoch eine grobe Schätzung und wohl nur die Mindestsumme, denn nicht nur Phil Ivey und Tom Dwan (siehe ‚unpaid loans‚) haben sich von Full Tilt Poker Geld geliehen. So soll auch David Benyamine bei seinem Poker Room angeschrieben haben.

Nähere Informationen zu dem Phantomgeld (siehe ‚deposit shortfalls‚) oder dem geklauten Geld durch Finanzdienstleister (siehe ‚payment processor theft‚) findet ihr im Hochgepokert-Artikel zur finanziellen Situation bei Full Tilt Poker.

Das US-Justizministerium wirft Chris Ferguson, Howard Lederer, Ray Bitar und Rafe Furst vor, sich Geld ausgezahlt zu haben (siehe ‚ownership distributions‚). Neben den namentlich genannten Personen gibt es noch einen ominösen “Owner 1“, hinter dem viele Phil Ivey vermuten.

In diesem Zusammenhang ist auch das Gerücht entstanden Ivey wäre der Inside Man, der dem Department of Justice die nötigen Informationen gegeben hat. Allerdings könnte es auch eine andere Person aus dem engeren Umfeld von Full Tilt Poker sein.

Manche munkeln es wäre Clonie Gowen, denn die ehemalige Full Tilt Poker Pro verklagte Ende 2008 FTP und forderte $40 Millionen, die ihr versprochen wurden. Die Klage wurde zunächst abgewiesen, Mitte Juni 2011 jedoch wieder aufgenommen. Obwohl die Summe zwar mit der Zahlung an “Owner 1“ übereinstimmt, ist dies noch kein Beweis, da Gowen das Geld ja nie gesehen hat.

Grafik: Pokerfuse.com

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