Drei Monate Knast für Morddrohungen nach Monstertilt


Ein britischer Pokerspieler wurde jetzt zu drei Monaten Haft veruteilt, nachdem er vor einiger Zeit Morddrohungen an einen Onlinepokeranbieter gesendet hatte.

Michael Gallagher (Foto) forderte damals per Email $50,000 (rund £31,000), um seine Verluste beim Spielen kompensieren zu können. Sollte dies nicht geschehen, wollte er persönlich zu dem Büro der Firma fahren und wörtlich „jedem einzelnen, dem er über den Weg läuft, das Hirn wegpusten“.

“I hope you take me seriously because I swear to God I’m going to do it. I will have my vengeance. I have planned this for six months. Drifting off to sleep, thinking about what I am going to do, knowing full well that the butchering I do will get you exposed for what you are… I will gladly take a life sentence for that.
Believe me, it will be my finest hour… $50,000 in my account, or believe me, you will all be dead.”

Der 35-Jährige hatte nun Glück, dass er nur für das Versenden von Drohungen per elektronischer Nachricht angeklagt wurde und nicht wegen Erpressung. Aus den bis zu 14 Jahren Gefängnis wurden damit nur drei Monate. Die Anklage sah in Gallagher keinen Verrückten Amokläufer, trotzdem hätte seine Email Bestürzung und Angst verursacht. Der Richter sagte zudem, dass es keine Entschuldigung sei, dass der Brite während des Schreibens der Email betrunken gewesen ist. Nach der Festnahme wurden in seiner Wohnung übrigens keinerlei Waffen gefunden.

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