Patrik Antonius: Von wegen $100, es geht um mehr als fünf Millionen!

Ganz großes Kino bekommt man derzeit geboten, wenn man die Meldungen rund um Patrik Antonius‘ Videointerview verfolgt. Der finnische High Roller beantwortet PokerTube ein paar Fragen und erzählte auch über die Situation bei Full Tilt Poker. Viel Freunde hat Antonius sich mit dem Video nicht gemacht. 2+2 Moderator Noah Stephens-Davidowitz hat sich besonders aufgeregt und gab bekannt, dass Antonius gerade mal $100 auf FTP liegen hat. Nun hat sich der Poker-Pro wieder zu Wort gemeldet und will die Dinge ins richtige Licht rücken.

In einem Interview mit PokerListings sagte Patrik Antonius: „Diese eine Person attackiert mich und sagt ich habe nur $100 auf meinem Account. Er hat zwar recht. Doch er liegt falsch, dass ich kein großer Verlierer bei der Sache bin. […] Ich bin aber auch besorgt, dass diese Person über meinen Account Bescheid weiß und solche vertraulichen Informationen verbreitet.“

Der Ausnahmespieler sagt, dass ihm „viele Leute viel Geld schulden“ und er wohl nie bezahlt wird, wenn Full Tilt Poker nicht mehr online geht. Ein Spieler schuldet ihm sogar $2,4 Millionen. Zudem bekommt der Finne üblicherweise einen Großteil seiner Bezahlung von Full Tilt Poker im Juni. Dieses Gehalt gab es dieses Mal aufgrund der Finanzprobleme nicht.

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Insgesamt kommt Patrik Antonius so auf über fünf Millionen, die er nie sehen würde, wenn FTP nicht mehr auf die Beine kommt. Der 30-Jährige bestreitet zudem die Aussage, er habe seine Bankroll vor dem Shutdown ausgecasht.

„Full Tilt hat mich nach dem Black Friday nicht auscashen lassen. Mein Manager und ich haben sie mehrmals kontaktiert und darauf hingewiesen […] sie sagten nur immer wieder es gibt Probleme“, so Antonius. Dass er kein Geld auf dem Konto hat, begründet der Pokerprofi mit Zahlungen an Freunde: „Da ich zur World Series of Poker in die USA ging, transferierte ich, was ich hatte, an Leute, die es online wollten. Dann wurde die ganze Seite herunter gefahren und niemand konnte sein Geld holen.“

Der letzte Punkt war im übrigen Anstoß für viele Spekulationen. Einige Spieler behaupteten, auffällig viele Red Pros haben Schulden beglichen oder Geld verliehen, kurz bevor die Seite vom Netz genommen wurde.

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